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*_Online-Veranstaltung, Friedensethik, Gesellschaft, Kirche

Online-Seminar: Keine Gewalt! – Konzepte und Methoden der aktiven Gewaltfreiheit

05. September 2020, 11:00 Uhr bis 14:00 Uhr

3. Friedensethischer Studientag zum Diskussionsprozess zur Landessynode 2021

Eine Veranstaltung in Kooperation mit:
Evangelische Kirche im Rheinland, Dezernat 1.2, Ökumene

Bildnachweis: Busan, Südkorea. Photo by Markus Winkler on Unsplash

Die Evangelische Kirche im Rheinland (EKiR) hat auf der Synode 2018 mit dem Friedenswort einen Impuls gesetzt, Kirche des gerechten Friedens zu werden. Darüber wird jetzt im Rahmen eines Konsultationsprozesses auf den unterschiedlichen kirchlichen Ebenen beraten. Über die Ergebnisse wird auf der Landessynode 2021 berichtet.

Drei Studientage begleiten den Konsultationsprozess. Der erste der drei Studientage hat sich 2018 damit auseinandergesetzt, welche Handlungsmöglichkeiten die EKiR im Blick auf Rüstungsexporte hat. Der zweite Studientag befasste sich 2019 mit dem Thema "Gelingen und Grenzen von Versöhnung".

Mit dem Friedenswort hat die Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) 2018 erklärt, eine Kirche auf dem Weg zu Frieden und Gerechtigkeit s zu sein. Darin geht es um das Primat der Gewaltfreiheit. Die Kirche begibt sich damit auf den Pilgerweg des Friedens, so wie er in Busan/Südkorea vom Ökumenischen Rat der Kirchen beschlossen wurde. Ziel ist es, an Schmerz- und Kraftorten die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und Gegenwart im Konfliktgeschehen zu suchen. Zwei Drittel aller Kirchenkreise der EKiR haben das Friedenswort als Herausforderung für ihren Weg der Gerechtigkeit und des Friedens aufgegriffen, auch unter dem Gesichtspunkt der zivilen Konfliktbearbeitung. In deren Mittelpunkt steht die aktive Gewaltfreiheit, die Teil des ökumenisch weitgehend akzeptierten Leitbildes des „gerechten Friedens“ ist. Dieses löst das über Jahrhunderte dominante Leitbild des „gerechten Krieges“ in einem Paradigmenwechsel ab.

Doch wie funktioniert Gewaltfreiheit eigentlich und mit welchen Mitteln arbeitet sie? Dieser Frage wollen wir auf unserem Online-Seminar aufgreifen und mehrere Methoden  und Konzepte der Gewaltfreiheit und deren Geschichte erfahrbar machen.

Herzlich eingeladen sind alle Neugierigen und Aktiven aus Kirchenkreisen, Gemeinden,
Friedensorganisationen, sowie dem gesellschaftlichen und politischen Bereich.
 

Jörgen Klußman
Studienleiter
Evangelische Akademie im Rheinland

       Kirchenrätin Anja Vollendorf
       Evangelische Kirche im Rheinland
       Dezernat 1.2., Ökumene

 

  Programm

11:00     Begrüßung und Einführung
    Jörgen Klußmann, Studienleiter
    Moderation:  Pfr. Anja Vollendorf, Kirchenrätin
11:05     Andacht
    Martina Wasserloos-Strunk 
11:15     Impulsvortrag: Warum schlägst Du mich? Gewaltfreiheit in der Bibel (30 min)
    Prof. em. Gottfried Orth, Braunschweig
    anschließend Fragen aus dem Publikum (15 Min)
12:00     Mittagspause
13:00

    Arbeitsgruppen in Breakout Rooms

    1. Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg
        Rainer Gertzen
    2. Ahimsa – Gewaltfreiheit im Hinduismus und Buddhismus
     
  Herman Josef Frisch
    3. Versöhnung mit systemische Konflikttransformation
        Jörgen Klußmann

14:00

    Abschlussrunde
    mit Frau Henrike Tetz, Mitglied der Kirchenleitung
    Moderation: Pfr. Anja Vollendorf

14:30

    Ende und Segen: Ulrich Frey

 

Dokumentationen der ersten beiden Studientage:

 „Friedensethik und Rüstungsexporte gehen nicht zusammen - was können wir tun?“
Beiträge vom 1. Friedensethischer Studientag der Evangelischen Kirche im Rheinland am 24. November 2018 in Bonn.
Hg.: Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik gGmbH (GEP)
epd-Dokumentation 9/2019, 68 Seiten, 5,60 Euro

 „Gelingen und Grenzen von Versöhnung“
Beiträge vom 2. Friedensethischer Studientag der Evangelischen Kirche im Rheinland  am 23. November 2019.
Hg.: Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik gGmbH (GEP)
epd-Dokumentation 13/2020, 5,60 EURO

Die epd-Dokumentationen sindt direkt beim Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik zu beziehen: kundenservice@gep.de

 

Praktische Hinweise:

Tagungskosten:
Die Teilnahme ist kostenfrei.

Anmeldung:
Um Anmeldung wird gebeten:
per Mail unter Angabe Ihres vollen Namens für die Zoomkonferenz an Martina Steffen oder 0228 479898-52 bis Freitag, 4. September 2020, 12:00 Uhr.

Sie erhalten dann die Zugangsdaten für die Zoomkonferenz.

Wir nutzen die Zoom-Software, die Übertragung findet über ein deutsches Data-Center statt.

Verantwortlicher Studienleiter/Verantwortliche Studienleiterin:
Jörgen Klußmann
Studienleiter
Tel.: +49 (0) 228/47 98 98-57
Mail an Jörgen Klußmann

Assistenz:
Martina Steffen
Assistenz
Tel.: +49 (0) 228/47 98 98-52
Mail an Martina Steffen

Anfahrt

 

Jörgen Klußmann / 07.08.2020



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