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*_Online-Veranstaltung, Friedensethik, Politik

Online: Sicherheit neu denken – aber wie?

23. Februar 2021, 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr

Das Positionspapier der Bundesverteidigungsministerin und des Generalinspekteurs zur „Bundeswehr der Zukunft“ im Lichte von militärischen und gewaltfreien Perspektiven

Ein Videostreitgespräch der Evangelischen Akademie im Rheinland in Zusammenarbeit mit dem Ev. Militärpfarramt Koblenz III (Zentrum Innere Führung)

Das Video zur Veranstaltung ist hier abrufbar.

Teilnehmer:
Ralf Becker
(Koordinator von gewaltfrei handeln e.V.)
Prof. Dr. Andreas Heinemann-Grüder, Bonn International Centre for Conversion
Prof. Dr. Bernd Oberdorfer (Universität Augsburg),
Hauptmann Andreas Steinmetz (Stv. Bundesvorsitzender des Bundeswehrverbandes)

Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer und der Generalinspekteur der Bundeswehr, General Eberhard Zorn, haben unlängst ein gemeinsames Positionspapier zur „Bundeswehr der Zukunft“ herausgegeben. Hier werden erstmals deutlich China und Russland als Bedrohungen für Deutschland und die Sicherheit Europas genannt. Die Ministerin und der Generalinspekteur fordern mit Blick auf die Landes- und Bündnisverteidigung eine konsequente Modernisierung der Bundeswehr und eine Erhöhung des Wehretats. Dabei setzen sie auf neue innovative Waffensysteme und den Schutz der Datennetze.

Friedensethik ist ein Grundanliegen der Kirchen. Nach dem zweiten Weltkrieg hat sich eine christliche Bewegung entwickelt, die die Bundeswehr und Deutschlands Einbindung in eine internationale Sicherheitsarchitektur kritisch begleitet und immer wieder Anstöße für die Formulierung einer eigenständigen Friedens-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik liefert. Die kirchliche Initiative „Sicherheit neu denken“  setzt den Schwerpunkt auf eine Politik der schrittweisen Abrüstung und den Umbau von einer militärischen zu einer zivilen Sicherheitspolitik. Als Fernziel formuliert sie sogar die Abschaffung der Bundeswehr. Auf der anderen Seite halten führende Theologen die Einbindung Deutschlands in die NATO und die EU für dringend notwendig und bestehen auf der Anwendung von rechtserhaltender Gewalt als ultima ratio, um Menschenrechte zu schützen und Völkermord zu verhindern.

In dem Videostreitgespräch wollen wir mit Experten verschiedener Disziplinen und unterschiedlicher Auffassungen das Positionspapier „Bundeswehr der Zukunft“ diskutieren und nach den weiteren sicherheits- und friedenspolitischen Perspektiven fragen.   

Veranstaltungsort:
Die Veranstaltung wird als Videokonferenz per Zoom stattfinden. Wir nutzen die Zoom-Software, die Übertragung findet über ein deutsches Data-Center statt.

Praktische Hinweise:

Tagungskosten:
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.

Anmeldung:
Bitte melden Sie sich bis Dienstag, 23.2.2021, 12.00 Uhr per Mail und mit Klarnamen an.
Zur Anmeldung

Anmeldungen für Journalist*innen unter: presse@akademie.ekir.de

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Verantwortlicher Studienleiter/Verantwortliche Studienleiterin:
Jörgen Klußmann
Studienleiter Politik
Tel.: +49 (0) 228/47 98 98-57
Mail an Jörgen Klußmann
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Assistenz:
Martina Steffen
Assistenz | Erreichbarkeit: Mo - Do: 8:30 - 16 Uhr. Fr: 8:30 - 13 Uhr
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Jörgen Klußmann / 07.04.2021



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