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Gesellschaft, Interreligiöser Dialog

Ambivalenter Alltag in Rheinland und Westfalen – Jüdische Geschichte erzählen und vermitteln

07. November 2021, 12:30 Uhr bis 19:00 Uhr

Tagung in der CityKirche Elberfeld in Kooperation der Kirchlichen Hochschule Wuppertal-Bethel, der Begegnungsstätte Alte Synagoge und der Evangelischen Akademie im Rheinland.

Bildnachweis: Max Daniel mit seinen Enkelkindern Ina, Werner und Heinz, um 1920, BAS 1124

Die Wahrnehmung von Jüdinnen und Juden heute ist stark vom Schulbuchwissen und von den Medien geprägt, denn nicht alle haben die Gelegenheit, in Deutschland lebenden Juden oder Jüdinnen persönlich zu begegnen. Dieser öffentliche Studientag möchte den Blick auf Unscheinbares lenken: auf die selbstverständliche Präsenz von Jüdinnen und Juden in Rheinland und Westfalen seit vermutlich 1700 Jahren. Wir lernen Hausierer und Viehhändler kennen, und die jüdische Weberfamilie Steilberger. Dabei soll es auch um die Frage gehen: Wie lässt sich jüdischer Alltag erzählen und in Ausstellungen vermitteln? Dazu bietet der Studientag Impulse und Anregungen.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Programmablauf:

12:30

Come Together 

13:15 Begrüßung u. Einführung
Kirchenrat Pfarrer Werner Hüllstrung
  Vorträge Teil 1
 

Wie alles begann…. Anfänge jüdischen Lebens in Köln
Dr. Ursula Reuter, Leiterin der Germania Judaica, Köln 

Von jüdischen Hausierern und Viehhändlern im Rheinland vom 16. bis 18. Jahrhundert
Dr. Uri-Robert Kaufmann, Leiter der Alten Synagoge Essen 

15:30  Kaffeepause
16:15 Vorträge Teil 2
 

„Nun wollen wir das Beste hoffen, denn das Schlechte kommt von selbst.“
Die jüdische Weberfamilie Steilberger als didaktischer Glücksfall
Dr. Ulrike Schrader, Leiterin der Begegnungsstätte Alte Synagoge Wuppertal 

Heutige Herausforderungen und Arbeitsweise jüdischer Museen
Das Jüdische Museum Westfalen als Beispiel

Dr. Kathrin Pieren, Leiterin des Jüdischen Museums Westfalen, Dorsten

18:30 Podium, moderiert von
Prof. Dr. Michaela Geiger und Dr. Nicole Kuropka

 

  im Anschluss: geselliges Beisammensein, mit Bewirtung

  

Veranstaltungsort:
Evangelische CityKirche Elberfeld
Kirchplatz 2 · 42103 Wuppertal

Praktische Hinweise:

Tagungskosten:
Kostenbeitrag inkl. Bewirtung: 20 €, Studierende und Auszubildende frei.

Es gelten die im November gültigen Corona-Bestimmungen.

Anmeldung:
über Begegnungsstätte Genügsamkeitsstraße bis 29. Oktober 2021:

Tel.  0202-5632843, 0202-5632958

oder per Mail: info@alte-synagoge-wuppertal.de

 

Anmeldungen für Journalist*innen unter: presse@akademie.ekir.de

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Verantwortlicher Studienleiter/Verantwortliche Studienleiterin:
Wolfgang Hüllstrung
Kirchenrat Pfarrer
Tel.: 0211 4562394
Mail an Wolfgang Hüllstrung
Link zur Themenseite

Assistenz:
Julia Polarz
Assistenz
Tel.: 0211 4562280
Mail an Julia Polarz

Personennamen der Organisatoren/innen (Ansprechpersonen):

Prof. Dr. Michaela Geiger
Professorin für Altes Testament an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal

Kirchenrat Pfarrer Wolfgang Hüllstrung
kooptiertes Mitglied der Studienleitung der Evangelischen Akademie im Rheinland, landeskirchlicher Beauftragter für christlich-jüdischen Dialog

Dr. Nicole Kuropka
Privatdozentin für Kirchengeschichte an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal

Dr. Ulrike Schrader
Leiterin der Begegnungsstätte Alte Synagoge Wuppertal

Anfahrt

 

Wolfgang Hüllstrung / 04.10.2021



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