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Dialog Theologie - Naturwissenschaften, Gesellschaft

1968: Bewegung und Aufbruch

10. Juni 2018, 18:00 Uhr bis 21:00 Uhr

Veranstaltungsreihe: Jesus, Sölle, Hare Krishna!? 68 – Eine kulturelle Revolution

Eine Kooperationsveranstaltung mit:
Forum Kreuzeskirche

Mit dem Jahr 1968 verbindet sich ein kultureller Wandel, der alle westlichen Industrieländer nach dem Zweiten Weltkrieg erfasst hat. Wer „68“ sagt, löst Assoziationen aus von sozialen Bewegungen, Gleichberechtigung der Geschlechter, Jugendkultur, sexueller Befreiung, Studentenunruhen, neuen religiösen Strömungen, Politisierung auch des Alltagslebens und vieles mehr. 1968 war nicht nur der Aufbruch aus der Restauration nach dem Zweiten Weltkrieg, es war auch die Entwicklung einer Alternativkultur.

Dieser kulturell-epochale Wandel hat auch die Kirchen und die Frömmigkeit vieler ihrer Mitglieder verändert. Es entstanden neue Bilder von Gemeinde, Gottesdienstformen wandelten sich, theologische und ethische Grundsätze wurden zur Diskussion gestellt. In dieser Veranstaltungsreihe wollen wir einigen der wichtigsten Spuren nachgehen. Dabei soll es nicht beim Rückblick bleiben: Wie weit sind die damaligen Herausforderungen mit den heutigen vergleichbar? Wie geht die Entwicklung weiter? Was können wir von der Zukunft erwarten?

Thema des Abends:
Das Jahr 1968 markiert einen kulturellen Aufbruch, der seinesgleichen sucht. Zeithistoriker sehen hier eine Zäsur, die bis heute nachwirkt. Das sich selbst bestimmende und Rechte einfordernde Individuum tritt in den Vordergrund. Authentizität wird zu einer zentralen Forderung an alle gesellschaftlichen Akteure. Neue Gemeinschaftsformen entstehen, von der Kommune 1 bis u WG’s auf dem Lande. Inwieweit prägen uns diese kulturellen Impulse noch heute?

Der Abend beginnt  mit einer filmischen Einführung: Dr. Claudia Andrews, Pfarrerin der Evangelischen Studierendengemeinde Duisburg-Essen, zeigt Ausschnitte aus dem 2017 entstandenen Dokumentarfilm "Mit Jesus auf die Barrikaden – Christ*innen in der 68’er Revolte" von Dorian Raßloff. In den Filmsequenzen sind u.a. Dorothee Sölle und Helmut Gollwitzer zu sehen, zwei Theologen, die  der 68er Bewegung nahestanden. Aber auch z.B. Gretchen Dutschke-Klotz, der Grünen-Politiker Hans-Christian Ströbele oder junge Christinnen und Christen von heute kommen zu Wort.

Professor Dr. Sven Reichardt, Experte für Zeitgeschichte an der Universität Konstanz, wirft im Anschluss einen Blick auf die längerfristigen gesellschaftlichen und kulturellen Folgen der 68er Bewegung: "Aufbrüche des Alltags. Politik und Lebensstil". 

Der Eintritt ist frei. Um Spenden wird gebeten.


Verantwortlicher Studienleiter/Verantwortliche Studienleiterin:
Dr. Frank Vogelsang
Akademiedirektor
Tel.: +49/(0)2 28/47 98 98-51
Mail an Dr. Frank Vogelsang

Assistenz:
Margit Korsch
Direktionsassistenz
Tel.: +49/(0)228/47 98 98-50
Mail an Margit Korsch

Praktische Hinweise:

Veranstaltungsort:
Kreuzeskirche Essen
Kreuzeskirchstr. 16, 45127 Essen-City

Bildnachweis: Pixabay

Anfahrt

 

Dr. Frank Vogelsang / 04.07.2018



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