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Pressemitteilung des Evangelischen Forums Bonn und der Evangelischen Akademie im Rheinland

Soziale Herausforderungen für eine Gesellschaft im Umbruch – gestern und heute

Online-Podiumsdiskussion mit Präses Manfred Rekowski anlässlich des Engels-Jubiläums

(Bonn, 26.10.2020) Friedrich Engels, erfolgreicher Unternehmer und kommunistischer Revolutionär, Pietist und Religionskritiker, wurde im November 1820 in Wuppertal geboren. Anlässlich des 200. Jahrestages laden die Evangelische Akademie im Rheinland und das Evangelische Forum Bonn am 28. Oktober 2020 um 19:00 Uhr zu einer Online-Podiumsdiskussion ein.

„Diese Hunderttausende …, die sich da aneinander vorbeidrängen, sind sie nicht alle Menschen mit denselben Eigenschaften und Fähigkeiten und mit demselben Interesse, glücklich zu werden?" Mit seinem Blick auf die soziale und wirtschaftliche Situation hat Engels 1845 eine erste genaue Analyse einer Gesellschaft im Umbruch geliefert. Auch heute erleben wir eine Umbruchphase. Digitalisierung, neue und prekäre Formen der Arbeit und die demografische Entwicklung verändern Arbeitswelt und  Sozialstruktur nachhaltig. Können wir heute die soziale Frage so klar benennen, wie Engels es für seine Zeit tat?

Die Online-Diskussion geht dieser Frage aus sozialethischer, historischer und soziologischer Sicht nach:

  • Manfred Rekowski, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Wahl-Wuppertaler und mit der Geburtsstadt von Friedrich Engels eng verbunden, bringt die Perspektive der Kirche ein: Welche Impulse kann sie in einer Gesellschaft geben, die durch Verwerfungen bedroht ist?
     
  • Dr. Lars Bluma ist Leiter des Museums für Industriekultur Wuppertal, das u. a. das Engels-Haus betreut. Der Historiker gibt Einblick in die Denkweise von Engels und bringt eine historisch vergleichende Perspektive ein.
     
  • Dr. Natalie Grimm ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Soziologischen Forschungsinstitut Göttingen (SOFI) und forscht dort zu aktueller sozialer Ungleichheit und dem Wandel der Arbeitswelt. Sie richtet den Blick auf neue Formen nicht abgesicherter Arbeit und deren Folgen für das gesellschaftliche Zusammenleben.

Begleitet wird die Diskussion mit Rezitationen aus den Werken von Friedrich Engels, die der Wuppertaler Schauspieler, Sprecher und Theatermacher Olaf Reitz vorträgt.

Die Teilnahme ist kostenlos. Um vorherige Anmeldung wird gebeten bis Mittwoch, 28.10.2020, 12:00 Uhr, im Veranstaltungsbüro: anna.veerahoo@akademie.ekir.de oder Tel.: 0228 479898-50.

Wir bitten um Ankündigung in ihren Medien und laden herzlich zur Teilnahme ein.

Kontakt:
Hella Blum
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Evangelische Akademie im Rheinland
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Tel.: 0228 479898-55
hella.blum@akademie.ekir.de 

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hbl, ms / 26.10.2020



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