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Zwei junge afrikanische Frauen sitzen auf eine Decke und schauen in Laptops. Bildnachweis: © AdobeStock © AdobeStock

Pressemitteilung der Evangelischen Akademie im Rheinland

Ist die Digitalisierung ein Chancengeber für den afrikanischen Kontinent?

Eine gemeinsame Veranstaltungsreihe der Evangelischen Akademie im Rheinland
und dem Südwind Institut für Ökonomie und Ökumene.

(Bonn, 17.5.2021) Die Kontaktbeschränkungen in der Pandemie haben in Europa und Deutschland das Augenmerk auf Stärken und Schwächen in der digitalen Infrastruktur gelenkt. Eine neue Tagungsreihe möchte jetzt den Blick weiten und nimmt zu dierselben Fragestellung den großen Kontinent Afrika in den Blick. Die Leitfrage lautet: „Digitales Afrika – wo befindet sich der Kontinent, wenn es um digitale Vernetzung geht?“ Bei der Auftaktveranstaltung am 21.5.2021, um 15:30 Uhr stehen „Digitale Entwicklung und Entwicklungszusammenarbeit in Afrika“ im Mittelpunkt.

Afrika gilt wahlweise als Chancen- oder als Krisenkontinent. In digitaler Hinsicht ist Afrika entgegen mancher Vermutung ein Chancenkontinent. Junge Afrikaner:innen reagieren in diesen Tagen mit digitaler Technologie auf die Herausforderungen von COVID-19. Im Finanzwesen und der Agrarindustrie ist der Kontinent bereits vorbildlich digital vernetzt. Auch in anderen Sparten ist die digitale Wirtschaft bislang erfolgreich gewachsen – mit Hilfe von Gründerzentren, Netzwerken und Datenzentren, doch ohne nennenswerte Unterstützung durch staatliche Förderung.

„Trotz dieser Fortschritte bleibt die digitale Wirtschaft in den afrikanischen Ländern bisher noch hinter ihrem Potenzial zurück“, hält Studienleiter Jörgen Klußmann mit Blick auf aktuelle Statistiken fest. Es besteht weiterhin eine digitale Kluft zwischen Arm und Reich, zwischen Stadt und Land. Fehlender Zugang zum Internet ist dabei mehr als ein technisches Defizit, es geht dabei auch z.B. um mehr Bildungsgerechtigkeit.

Die erste Veranstaltung der neuen Reihe bietet einen Überblick über grundlegende Entwicklungen und ökonomische Perspektiven und nimmt dabei die europäische Entwicklungszusammenarbeit mit in den Blick: Wie können entwicklungspolitische Initiativen die digitale Entwicklung in Afrika stärken? Beiträge dazu kommen von

  • dem Volkswirt Dr. Pedro Morazán, SÜDWIND Institut für  Ökonomie und Ökumene. Er gibt einen Überblick über „Die digitale Kluft in Afrika“.
  • dem Politikwissenschaftler Philipp Kruschel, der bei der Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) im Bereich digitale Förderung von privatwirtschaftlichen Unternehmen arbeitet. Er spricht über „Digitale Entwicklung und Entwicklungszusammenarbeit in Afrika".
  • dem IBM-Manager Fred Eric Essam. Der gebürtige Kameruner ist Gründer des Vereins IdentAfrika, der sich für die Verbesserung der Lebensqualitäten der ländlichen Bevölkerung in Afrika einsetzt und sich insbesondere in den Bereichen Informationstechnologie, regenerativen Energie und weiterführenden Bildung engagiert. Bei seinem Vortrag geht es um „Eine afrikanische Perspektive“.

Die Online-Veranstaltung findet als Videokonferenz per Zoom statt. Wir nutzen die Zoom-Software, die Übertragung findet über ein deutsches Data-Center statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung per Mail an Martina Steffen.

Die Reihe wird in den nächsten Monaten mit unterschiedlichen thematischen Scherpunkten fortgesetzt. Die Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Wir bitten um Bekanntgabe in ihren Medien und laden herzlich zur Teilnahme und Berichterstattung ein.

Kontakt:
Hella Blum
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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Mail an Hella Blum
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hbl, ms / 14.05.2021



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