Logo EKiR
Gesellschaft, Kirche, Sozialer Wandel, Wirtschaft

Der Reformator und der Revolutionär: Karl Marx liest Martin Luther

29. Oktober 2018, 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr

Beobachtungen am Beispiel der „Vermahnung: An die Pfarrherren wider den Wucher zu predigen“ von 1540

Vortrags- und Diskussionsabend

Eine Veranstaltung in Kooperation:
Ökumenischer Männerkreis Meckenheim

Karl Marx hatte ein durchaus widersprüchliches Verhältnis zur geschichtlichen Rolle Luthers. Einerseits war Luther für Marx der Verräter an den aufständischen Bauern, die sich in mehreren Aufständen bis 1525 gewaltsam gegen Unrecht und Ausbeutung durch die adeligen Feudalherren erhoben. Andererseits gefiel dem vor 200 Jahren in Trier geborenen Protestanten Marx Luthers polemischer und zugleich sachkundiger Protest gegen den Wildwuchs in der frühkapitalistischen Finanzwirtschaft. Seine Begeisterung ging so weit, dass er Luther angeblich einmal als „ersten deutschen Nationalökonom“ bezeichnet hat.

Aber hat der erklärte Atheist Marx den frommen Theologen Luther wirklich verstanden oder hat der Revolutionär den Reformator nur für seine Kapitalismuskritik vereinnahmt? Landespfarrer Peter Mörbel wird seine Beobachtungen zur Lutherrezeption von Karl Marx am Beispiel von dessen Lektüre der „Vermahnung an die Pfarrherren wider den Wucher zu predigen“ von 1540 erläutern und zur Diskussion stellen.

Veranstaltungsort:
Evangelisches Kirchenzentrum „Die Arche“
Akazienstraße 3, 53340 Meckenheim

Bildnachweis: Grafik, Art Workshop

Praktische Hinweise:

Verantwortlicher Studienleiter/Verantwortliche Studienleiterin:
Landespfarrer Peter Mörbel
Studienleiter
Tel.: +49 (0) 228/47 98 98-56
Mail an Landespfarrer Peter Mörbel

Assistenz:
Margit Korsch
Assistenz
Tel.: +49 (0) 228/47 98 98-50
Mail an Margit Korsch

Anfahrt

 

Landespfarrer Peter Mörbel / 25.07.2019


Kontakt
Newsletter

Hier können Sie einen Newsletter der Evangelischen Akademie im Rheinland abonnieren, der sie über Veranstaltungen der Akademie informiert.

Anfahrt RSS Feeds