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Ein Mann weist mit ausgestrecktem Zeigefinger auf eine andere Person, die im Bild nicht sichtbar ist. Foto: Pexels

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Neuer Blogbeitrag von Akademiedirektor Dr. Frank Vogelsang

Wer trägt die Schuld?

Eine Warnung in der Corona-Krise

Der ist schuld!
Schuldzuweisungen klären scheinbar die Lage, bieten sich an als Orientierung in unübersichtlichen Zeiten - und sind total fehl am Platz, z.B. jetzt in der Corona-Krise.

Dr. Frank Vogelsang:

"Wir müssen gerade auch in Krisenzeiten aushalten, dass wir nicht den Überblick haben. Kein Mensch kann vorhersehen, wie es weiter geht. Das gilt für die Verheißungspropheten ebenso wie für die Untergangspropheten. Das gilt besonders für diejenigen, die irgendwo die Schuldigen suchen. Mit Sicherheit gibt es viele Faktoren, die die Entwicklung befördert haben. Schuldzuweisungen versprechen nur eine vorläufige und nur eine scheinbare Sicherheit. Vielmehr kommt es darauf an, den Blick nach vorne zu richten: Wer kann was tun, um die Krise zu mildern. Christinnen und Christen können in Klage und Bitte und auch im Dank für die Dinge, die uns trotz allem geschenkt sind, reagieren. Sie maßen sich damit nicht an, Weltrichter zu spielen. Sie haben aber vielleicht die Fähigkeit, die schwierigen Situationen in dem Grundvertrauen zu durchstehen, dass sie auch in der Krise nicht allein sind. Die Verbundenheit zu Gott und damit auch die Verbundenheit zu den anderen Menschen bricht auch in einer Krise nicht ab. Sie ist gerade in der Krise einerseits eine Quelle der Beruhigung und der Bestätigung, sie ist andererseits auch immer eine Aufforderung, sich für das Menschenmögliche, für jene Verbesserungen einzusetzen, die unsere Welt auch in schweren Zeiten lebenswerter machen!"

Den vollständigen Blogbeitrag können Sie unter diesem Link nachlesen:
 

Frank Vogelsang, hbl / 21.03.2020


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