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 Mauer mit völkischem Motiv im Dorf Jamel. Bildnachweis: © Hans Pfeifer Mauer mit völkischem Motiv im Dorf Jamel. Bildnachweis: © Hans Pfeifer

Mauer mit völkischem Motiv im Dorf Jamel. Bildnachweis: © Hans Pfeifer Mauer mit völkischem Motiv im Dorf Jamel. Bildnachweis: © Hans Pfeifer

Rechtsextremismus in ländlichen Gebieten

„Wenn von der Volksgemeinschaft gesprochen wird, sollten alle Alarmglocken angehen“

Ein Rückblick im Lichte aktueller Ereignisse auf einen Vortrag von Rechtsextremismus-Expertin Andrea Röpke zur Gefahr durch völkische Siedler von Studienleiter Till Christofzik. Warum stellen diese Aussteiger von rechts eine Gefahr für die Demokratie dar? Was für Signale setzt das Innenministerium mit seinem ersten Verbot einer Gruppierung der „Reichsbürger“?

„Wir dachten, das sind Ökos, also Linke“ mit diesen Worten zitieren Andrea Röpke und Andreas Speit Nachbarn von sogenannten „völkischen Siedlern“. Doch es sind keine Linken. Seit Jahren siedeln sich junge Rechtsextreme bewusst in ländlichen Regionen an, um dort generationsübergreifend „nationale Graswurzelarbeit“ zu betreiben, die sich gegen die moderne und liberale Gesellschaft richtet. Sie bringen sich in örtlichen Vereinen ein und gehen in die lokale Politik, um Umweltschutz mit „Volksschutz“ zu verbinden und eine angebliche „Überfremdung“ zu verhindern.

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TC, ms / 23.03.2020


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