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Pressemitteilung der Evangelischen Akademie im Rheinland

Spurensuche mit dem Kölner "Tatort"-Kommissar Joe Bausch

Bilder von der Verletzlichkeit des Menschen im Kriminalfilm und in der Medizin

(Bonn, 12.9.2016) Am Mittwoch, 14. September 2016, 19.00 Uhr wird das Haus der Evangelischen Kirche in Bonn, Adenauerallee 37, zum Tatort. Gesucht werden Auskünfte über die Verletzlichkeit des Menschen:

Der verletzliche Mensch - der dritte Abend
Bilder vom Menschen im Kriminalfilm und in der Medizin

Auf die Spurensuche machen sich die Oberärztin Tatjana Schröder, die am Bonner Johanniter-Krankenhaus in der Chirurgie arbeitet, und Dr. Joe Bausch, der in den Kölner "Tatort"-Folgen seit 1997 den Rechtsmediziner Dr. Joseph Roth verkörpert.

Ob Klinikalltag oder Filmsequenzen aus der Pathologie - die Auswirkungen von Krankheit und Gewaltdelikten führen die Verwundbarkeit des Menschen unmittelbar vor Augen.

Bausch bringt an diesem Abend noch eine weitere Perspektive ein: Bereits seit 1986 praktiziert der Mediziner als Anstaltsarzt in der Justizvollzugsanstalt Werl, einer der größten Justizvollzugsanstalten Deutschlands.

"In den Biographien der Scheiternden zeigen sich menschliche Abgründe am exemplarischsten. Als Arzt im Knast kommt man diesen Abgründen sehr nahe", schreibt Bausch in seinem Buch "Knast". Als Arzt wird er hier oft zur letzten vermittelnden Instanz. Wie haben diese Erlebnisse mit Haftinsassen sein Verständnis von Verletzlichkeit geprägt oder verändert?

Akademiedirektor Dr. Frank Vogelsang hat die Moderation dieses Abends, der die Reihe „Ecce homo – Der verletzliche Mensch“ fortsetzt. Die Reihe geht von der Tatsache aus, dass Verwundbarkeit trotz aller Fortschritte der Naturwissenschaften und der Technik eine Grundkonstante alles Lebendigen ist. Menschen erfahren die Verletzlichkeit ihrer Existenz im Lauf ihres Lebens immer wieder, z.B. bei Krankheit, beim Verlust des Partners oder des gewohnten Lebensumfelds.

Wird die Würde des Menschen vielleicht gerade in seiner Verletzlichkeit sichtbar?
Auf der Suche nach Antworten lädt "Ecce Homo" zur Begegnung mit bildender und darstellender Kunst, mit Poesie, aber auch mit der Medizin ein. „Ecce Homo“ ist eine Kooperation der Evangelischen Akademie im Rheinland, des Evangelischen Forums Bonn und des Katholischen Bildungswerks Bonn.

Mehr Informationen zu der Veranstaltungsreihe und zum Rahmenprogramm finden Sie auf unserer Internet-Seite:

Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenlos.

Wir freuen uns über eine Ankündigung der Termine in Ihren Medien und laden Sie herzlich zur Berichterstattung ein.

Um vorherige Anmeldung wird gebeten.

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hbl / 12.09.2016



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