Der Freundeskreis der Evangelischen Akademie im Rheinland
Vorsitzende des Freundeskreises: die Journalistin Irene Dänzer-Vanotti
Mit dem Ortswechsel der Evangelischen Akademie von Mülheim an der Ruhr nach Bonn ging eine Vielzahl weiterer Veränderungen einher. Die Fördergesellschaft, die die Akademie in Mülheim nach Kräften unterstützt hat, hat sich in der Folge des Umzugs aufgelöst. In ihrer Nachfolge wurde der Freundeskreis der Evangelischen Akademie im Rheinland gegründet, der im Juni 2005 auf seiner ersten Vollversammlung eine neue Satzung verabschiedet hat. Der Vorstand des Freundeskreises wird alle zwei Jahre neu gewählt.
Vorstand des Freundeskreises
Die Mitglieder des am 2010 gewählten Vorstandes sind
- Irene Dänzer-Vanotti
- Ulrich Hack
- Dr. Georg Linke
- Dr. Dieter Scheven
- Bernd Warnat
- Dr. Frank Vogelsang.
Frau Dänzer-Vanotti ist die Vorsitzende des Freundeskreises.
Ziele des Freundeskreises
Der Freundeskreis möchte die Arbeit und die Anliegen der Evangelischen Akademie im Rheinland in finanzieller und ideeller Hinsicht fördern. Er unterstützt sie in dem Bestreben, sich am Diskurs zu den Herausforderungen der modernen Gesellschaft durch öffentlichkeitswirksame Tagungen und Publikationen zu beteiligen und hierfür zentrale Aussagen kirchlicher und theologischer Traditionen fruchtbar zu machen. Er möchte die Akademie darin unterstützen, ein Bindeglied zwischen Kirche und Gesellschaft zu sein, kirchliche Themen für gesellschaftliche Akteure aufzubereiten ebenso wie gesellschaftliche Themen für kirchliche Kreise.
Mitgliedschaft
Der Freundeskreis erhebt keine Mitgliedsbeiträge. Statt dessen macht er regelmäßig auf bestimmte Projekte der Akademie aufmerksam machen, die die Mitglieder Spenden unterstützen können. Darüber hinaus möchten die Mitglieder des Freundeskreises die Akademiearbeit etwa durch die Vermittlung von Kontakten und Werbung für die Akademie fördern.
Jährlich: Akademietagung in Kooperation mit dem Freundeskreis
Einmal im Jahr führt der Freundeskreis in Kooperation mit der Akademie eine Tagung durch. Der Vorstand wirkt an der Themenfindung dieser Tagung, an der Konzeption wie auch an der Durchführung mit.
2011 ging es um Glaubensvorstellungen zwischen Himmel und Hölle.
Welche traditionellen Vorstellungen werden noch akzeptiert, welche sind in die Kritik geraten?
Hat sich auch der eigene Glaube verändert?
27. bis 29. Mai 2011
Woran glauben wir heute?
Glaubensvorstellungen zwischen Himmel und Hölle
Nicht zuletzt die lebhafte Diskussion um die Interpretation des Kreuzestodes Jesu als Sühneopfer hat gezeigt, dass in unserer Zeit traditionelle Glaubensvorstellungen stark hinterfragt werden. Religionssoziologische Untersuchungen belegen, dass sich in den letzten 50 Jahren die Voraussetzungen und das Umfeld von Religiosität gravierend verändert haben.
Glaubensvorstellungen im Wandel
Während in früheren Zeiten die Glaubensvorstellungen danach bemessen wurden, ob sie theologisch folgerichtig begründet werden konnten, ist nun das vornehmliche Kriterium für unsere Glaubensvorstellungen, ob sie die persönlichen Erfahrungen angemessen zum Ausdruck bringen. Was bedeutet das für den christlichen Glauben? Welche der traditionellen Vorstellungen werden noch akzeptiert, welche sind in die Kritik geraten?
Tagung spürt gesellschaftliche Veränderungen auf, fragt nach persönlichen Glaubensvorstellungen und künftigen Perspektiven
So ist zum Beispiel auffällig, dass die starke Vorstellung von der Hölle, die über Jahrtausende den christlichen Glauben mit geprägt hat, fast vollständig verschwunden ist. Ähnliches kann man über die Bedeutung der Erbsünde oder manche Ausdeutungen des Kreuzestodes sagen. Die Tagung geht diesen Veränderungen nach, spürt die gesellschaftlichen und kulturellen Hintergründe auf und fragt nach Veränderungen des eigenen Glaubens und den künftigen Perspektiven.
Dokumente der Tagung stehen zum kostenlosen Abruf bereit
"Woran 'müssen' wir glauben?"
Diese Frage war Leitthema in der abschließenden Diskussion der Tagung.
Das Podium war dabei besetzt mit
Pfarrer i.R. Burkhard Müller, Bonn
und
Professor Dr. Athina Lexutt, Gießen.
Ihre einleitenden Statements finden Sie hier.
Nach Trier führte die Fahrt des Freundeskreises im Frühjahr 2008. Foto: Günter Krause
Weitere Aktivitäten des Freundeskreises
Fahrten
Weiterhin werden in regelmäßigen Abständen kleinere Fahrten vom Freundeskreis organisiert.
Im Frühjahr 2008 führte die Fahrt des Freundeskreises z.B. nach Trier.
Dr. Georg Linke vom Vorstand des Freundeskreises hatte die Fahrt vorbereitet und zieht hier ein Resümee:
Ein gelungener Tag in Trier
Mit Freude schreibe ich über den Ausflug des Akademie-Freundeskreises nach Trier am 26.4.2008. Die 12 Teilnehmer starteten morgens mit zwei Wagen und waren pünktlich um 11 Uhr an den Kaiser-Thermen, wo uns Frau Streubel zur Führung "2000 Schritte-2000 Jahre" erwartete. Bei strahlendem Sonnenschein erlebten wir die Thermen, die Parkanlagen und die Konstantin-Basilika. Der anschließende Stadtbummel endete an der Porta-Nigra. Fachkundig geführt kann man Römische Geschichte so nur in Trier erleben. Nach dem Mittagessen war noch ein Besuch des Geburtshauses von Karl Marx möglich, und wir hatten dann noch Zeit uns das bunte Treiben im Ort bei Kaffee & Kuchen anzusehen. Für die Rückfahrt wählten wir eine schöne Strecke durch die Eifel und kamen gegen 18.00 Uhr wieder in der Akademie an. Wie die Überschrift es zum Ausdruck bringt, war es ein gelungener Tag in Trier.
Informationen
Darüber hinaus informiert ein Newsletter in unregelmäßigen Abständen über die Arbeit der Akademie, über Themen oder besondere Tagungen.
Aktuelle Informationen zum Freundeskreis finden Sie jeweils auch hier auf der Internetseite der Akademie.
Ihre Ansprechpartnerin
Wenn Sie Mitglied des Freundeskreises werden möchten, wenden Sie sich bitte an Frau Margit Korsch.
Sie ist telefonisch zu erreichen unter 0228 9523 201 oder per Mail.
Sie sendet Ihnen gerne weitere Informationen und ein Beitrittsformular zu.
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