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7. Okt. 2010 - 14. Jan. 2011 im Haus der Begegnung

Michaela Odekerken: Licht und Farbe

Werke der Kölner Malerin Michaela Odekerken waren bei der Herbstausstellung 2010 im Haus der Begegnung zu sehen.

Lupe"Mohnblüte" , inspiriert vom Haiku: Der Wind wartet/Auf den Tag/Der vollen Mohnblüte. S. Hasegawa (1897-1988)

Grenz- und kulturüberschreitende Malerei
Michaela Odekerken verbindet mit ihrer Malerei grenz- und kulturüberschreitend Europa und Asien. In ihrem Werk spiegeln sich europäische Kunstauffassung und asiatische Traditionen wider. Daraus entsteht eine neue, individuelle Darstellungsweise. Ihre Malerei zeigt Farbstimmungen in Frische, Lebendigkeit, Differenziertheit. Das scheinbar abgesprochene Zusammenspiel von Licht und Farben prägt ihre Werke, die zumeist mit Acryl auf Leinwand gemalt sind.

 

Lyrik aus China und Japan als Inspirationsquelle

Lyrik aus China und Japan inspiriert die Künstlerin, die Weisheiten des Zen-Buddhismus, Konfuzianismus und des Taoismus in ihre Werke einfließen lässt. Ihre Bildkompositionen werden häufig von traditionellen japanischen Gedichten angeregt, sogenannten Haikus. Diese kurzen Dreizeiler beziehen sich meist auf eine konkrete Situation oder Naturstimmung, häufig auf eine Tages- oder Jahreszeit.

 

Besonderes Kennzeichen der Bilder von Michaela Odekerken:
Japanische Schriftzeichen sind als Chiffren in die Bilder eingefügt
Odekerken setzt diese Lyrik in Bilder um, die Titel tragen wie „Mohnblüte“, „Tautropfen“ „Frühlingsbrise“ oder „Herbst in Suma“. Eine Besonderheit ihrer Bilder sind die japanischen Schriftzeichen, Originalwortlaut der Lyrik, die sie als goldene Chiffren in ihre Bilder eingefügt. 


Die Ausstellung: ein Beitrag zum interreligiösen Dialog

Akademie und Pädagogisch-Theologisches Institut, die beide ihren Sitz im Haus der Begegnung haben, haben die  Ausstellung als einen Beitrag zum interreligiösen Dialog begrüßt. „Sie berührt Fragen nach Gemeinsamkeiten und Differenzen der Religionen und lädt ein zum Gespräch. Dieses interreligiöse Gespräch ist ein wichtiger Aspekt sowohl in der Unterrichts- als auch in der Tagungsarbeit unserer beiden Einrichtungen hier im Haus der Begegnung“, so Steffen.

  

 

 

hbl / 21.01.2011



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