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Diskussion um theologische Grundlagen des Glaubens

Woran "müssen" wir glauben?

Statements von Professor Dr. Athina Lexutt, Gießen, und Pfarrer i.R. Burkhard Müller, Bonn.

Foto: Günter Menzl. Fotolia.com Foto: Günter Menzl. Fotolia.com

Im Mai 2011 ging es bei einer Akademietagung um die Frage:

"Woran glauben wir heute?
Glaubensvorstellungen zwischen Himmel und Hölle"

Diskutiert wurden Veränderungen in den Glaubensvorstellungen, mögliche gesellschaftliche und kulturelle Hintergründe für diese Veränderungen wurden benannt. Darüber hinaus ging es um künftige, theologisch verantwortete Perspektiven.

"Woran 'müssen' wir glauben?"  - diese Frage war Leitthema in der abschließenden Diskussion.

Das Podium war dabei besetzt mit  

Pfarrer i.R. Burkhard Müller, Bonn

und

Professor Dr. Athina Lexutt, Gießen.

Ihre einleitenden Statements sind am Schluss dieses Artikels zum kostenlosen Abruf bereit gestellt.

Zur Person:

Pfarrer i.R. Burkhard Müller
Jahrgang 1938, verheiratet, 5 erwachsene Kinder. Er war Pfarrer in Oberhausen und Bonn. Durch kirchliche Beauftragungen beschäftigte er sich mit Kirchlichem Entwicklungsdienst, dem Dialog Christen-Muslime und der Migrations-Arbeit. Von 1990-2000 war er Superintendent in Bonn. Er gehörte ab 2001 für sechs Jahre zum Sprecherteam der ARD-Informationssendung "Das Wort zum Sonntag". Außerdem beteiligt er sich an der kirchlichen Rundfunkarbeit im WDR (bis 2009), DLF und DeutschlandRadioKultur.

Bei der Einstudierung der Johannespassion von Johann Sebastian Bach 2008 wurde von Chormitgliedern intensiv die Frage nach dem Sühnopfer Jesu gestellt. Dies und anderes führten im Febraur 2009 zu einer vieldiskutierten Reihe von Morgenandachten, in denen Müller die Vorstellung vom Sühnetod Jesu für die Sünden der Menschen ablehnt. In seinem Buch "Für unsere Sünden gestorben?" (cmz-Verlag, 2. Aufl. 2010) begründet er diese Position ausführlich.

Professor Dr. Athina Lexutt
Geb.1966. 1985-1991 Studium der Evangelischen Theologie, Philosophie, Latein und Germanistik an der Rheinischen-Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, 1988-1991 Förderung durch das Ev. Studienwerk Villigst, Abschluss mit Magisterexamen.

1988-1994 Mitarbeiterin (zunächst als SHK, dann als wiss. Mitarbeiterin) am DFG-Forschungsprojekt "Die Edition der Akten und Berichte der Religionsgespräche 1540/41 in Hagenau und Worms". 1994-1995 wiss. Assistentin am Lehrstuhl für Kirchengeschichte in Bonn (Prof. Dr. Karl-Heinz zur Mühlen).
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994 Promotion in Evangelischer Theologie, Thema der Dissertation: "Das Rechtfertigungsverständnis in den Religionsgesprächen von Hagenau, Worms und Regensburg 1540/41".

1995 - 30.11.2001 als wiss. Assistentin für Kirchengeschichte zugleich Studieninspektorin am Ev.-Theol. Stift der Universität Bonn (Hans-Iwand-Haus).2000 Habilitation im Fach Kirchengeschichte,Thema der Habilitationsschrift: "Lutherisches Bekenntnis und Praxis pietatis. Untersuchung zum theologischen Profil Johann Arndts"
27. Juni 2002 Ernennung zur Universitätsprofessorin für Kirchengeschichte am Institut für Evangelische Theologie
an der Justus-Liebig-Universität Giessen
(kooptiert am Fachbereich Evangelische Theologie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt).
01.10.2003-30.09.2006 und 2006 - 2008 Studiendekanin am Fachbereich 04 Geschichts- und Kulturwissenschaften der Justus-Liebig-Universität Giessen.
Mehr Informationen auf der Homepage von Professor Dr.Athina Lexutt
 

 

 

 

 

Athina Lexutt/ Burkhard Müller/ hbl / 01.07.2011



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