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Theologie, Musik

Mehr als tausend Worte ...

9. Mai 2012

Zum Verhältnis von Wort und Musik im Verkündigungsgeschehen
7. Ökumenische Begleittagung zum Predigtpreis-Wettbewerb

In Kooperation mit dem VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG und dem Predigtpreis-Projektteam

Kirchenmusik und Gemeindegesang sind vollwertige Verkündigungselemente, keineswegs schmückendes Beiwerk zur Predigt. Nicht immer ist ausgemacht, welche Verkündigungsweise erfolgreicher ist. Moderne Kirchenmusik, insbesondere in Jugendgottesdiensten, erreicht ihr Publikum anders und bisweilen besser als die klassische Predigt.

Auch hat Musik im Gottesdienst längst nicht nur dienende Funktion. Eine sorgfältige Liedauswahl und gute Absprachen zur musikalischen Gestaltung des Gottesdienstes sind unerlässliche Faktoren für die Verkündigung. Wort und Musik werden in der Regel von Berufsgruppen repräsentiert, zwischen denen ein Weisungsgefälle besteht. Selten wird kirchenmusikalische Arbeit als gleichwertig mit pastoralem Dienst wahrgenommen. So gibt es manchmal eine Art Wettstreit im Dienst am Evangelium, häufig ist zudem ein Element von Konkurrenz im Spiel. Auch innerhalb der Kirchenmusik schwelt der Richtungsstreit der Stile.

Die Tagung geht der Frage nach, wie sich unsinnige Konkurrenzen überwinden und mehr Synergien zum Lob und zur Ehre Gottes und zum Aufbau der Gemeinde freiset-zen lassen. Im Jahr „Reformation und Musik" der Lutherdekade möchte sie Anregungen zum konstruktiven Umgang mit musikalischer Vielfalt vermitteln und Auswahlkriterien zeigen.

 

Tagungsleitung
Landespfarrer Peter Mörbel
Studienleiter
Tel.: +49/(0)2 28/95 23-202
Mail an Landespfarrer Peter Mörbel 

Tagungssekretariat
Katrin Arnold
Erreichbarkeit: Mo. – Fr. 9.00 – 13.00 Uhr
Tel.: +49/(0)2 28/95 23-203
Mail an Katrin Arnold 

Praktische Hinweise
Tagungsnummer: 19/2012. Bitte bei Ihrer Anmeldung angeben!

Tagungskosten inklusive Verpflegung: 25,00 Euro.

Das ausführliche Programm ist am Schluss dieses Artikels zum Download bereit gestellt. Zur Online-Anmeldung geht es hier.

Zu den Referentinnen und Referenten

Wolfgang Bretschneider
Geboren 1941. Studium der Philosophie, Theologie, Pädagogik und Musikwissenschaft, begleitet von einem Zweitstudium in Kirchenmusik. Promotion in Musikwissenschaft. Seit über 40 Jahren tätig in der Priesterausbildung mit den Schwerpunkten: Liturgik, Musik und Kunst. Lehrtätigkeit an den Musikhochschulen Aachen, Düsseldorf, Köln. Honorarprofessur an der Universität Bonn. Seit 1989 Präsident des Allgemeinen Cäcilien-Verbandes für Deutschland.

Wolfgang Kläsener
Geb. 1962. Gründer des Kettwiger Bach-Ensembles (Essen), seit 1993 Leiter der Kantorei Barmen-Gemarke (Wuppertal). Er unterrichtet an der Hochschule für Musik Köln, Standort Wuppertal. Auf vielfältige Weise ist er als Kirchenmusiker in der Region tätig und widmet sich der Vermittlung von Musik an die Jugend.

Gudrun Mawick
Geb. 1964. Pfarrerin und Kommunikationswirtin, Gesangsausbildung. Gemeindepfarrerin in Bottrop und Hagen, Öffentlichkeitsreferentin im Kirchenkreis Unna, seit 2011 im Institut für Aus-, Fort und Weiterbildung (AFW) der Ev. Kirche von Westfalen tätig; Schwerpunkte: Beratungs- und Fortbildungstätigkeit in Gemeinden und Kirchenkreisen zu Gottesdienstfragen und kollegialer Beratung, Miteinander von Theologie und Kirchenmusik, Öffentlichkeitsarbeit, Prädikantenarbeit. Mitarbeit im ständigen Ausschuss für Gottesdienst, Fest und Feier (AGOFF) des Deutschen Evangelischen Kirchentages.

Thomas Schmidt
Geb. 1960. Studierte Kirchenmusik und Dirigieren. Kantor an der Marktkirche Neuwied und Kreiskantor des Kirchenkreises Wied. Er ist in verschiedenen Landeskirchen und Musikhochschulen als Dozent tätig und hat Lehraufträge an der Kölner Musikhochschule

Prof. Dr. theol. Harald Schroeter-Wittke
Geb. 1961. Studium der evangelischen Theologie; musikalische Ausbildung u. a. an Klavier und Orgel, 1984- 1992 nebenamtlicher Kirchenmusiker in Duisburg- Rumeln und Bonn-Beuel, 1987-1998 Assistent für Praktische Theologie an der Universität Bonn, seit 2001 Professor für Didaktik der Ev. Religionslehre mit Kirchengeschichte am Institut für Ev. Theologie der Fakultät für Kulturwissenschaften der Universität Paderborn. Regelmäßige Mitarbeit bei „Predigtstudien“ und „Göttinger Predigtmeditationen (GPM)“; zahlreiche Publikationen u. a. „Musik als Theologie. Studien zur Laientheologie in Geschichte und Gegenwart,“ (2010), zusammen mit Gotthard Fermor/Hans-Martin Gutmann (Hg.): „Theophonie. Grenzgänge zwischen Musik und Theologie“ (2000).

 

Peter Mörbel / 13.12.2011



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