Die Leichtigkeit des Seins
Zur Rolle der Imagination in den Künsten
In Kooperation mit dem Theater an der Ruhr
Die Welt wird als ein geschlossenes Ganzes wahrgenommen. Die Dinge in ihr sind weitgehend festgelegt und berechenbar. Das macht ihre Objektivität aus. Der Alltag der Menschen fügt sich diesen Ansprüchen. Verloren geht in dieser Bezogenheit von Mensch und Welt die Imagination, die bewegliche und sozial gestaltbare Ablösung von dem Faktischen. Die Imagination setzt den Verhältnissen ein Mögliches gegenüber, das durch Offenheit und Flexibilität geprägt ist. Ihr ist eine Neugier und ein spielerischer Umgang mit dem Gegebenen eigen. Sie ist Ausdruck einer steten Suchbewegung. So ist es gerade die Imagination, die eine Säule für die kulturelle Arbeit, z. B. in der bildenden Kunst oder im Theater, darstellt. Wie kann man einen Transfer zwischen Kunsterfahrung und Alltagserleben herstellen, so dass auch der Alltag an der Bereicherung durch die Kultur Anteil hat? Welche Rolle kann die Imagination in einer Gesellschaft spielen, die eher von einer Gläubigkeit an das technisch Machbare und Berechenbare geprägt ist?
Tagungsleitung
Dr. Frank Vogelsang
Akademiedirektor
Tel.: +49/(0)2 28/95 23-200
Mail an Dr. Frank Vogelsang
Tagungssekretariat
Margit Korsch
Erreichbarkeit: Mo. – Do. 8.30 – 15.30 Uhr
Fr. 8.30 – 13.30 Uhr
Tel.: +49/(0)228/9523-201
Mail an Margit Korsch
Praktische Hinweise
Tagungsnummer: 17/2012. Bitte bei Ihrer Anmeldung angeben!
Tagungskosten inklusive Verpflegung und Übernachtung: 70,00 Euro.
Das ausführliche Programm ist am Schluss dieses Artikels zum Download bereit gestellt. Zur Online-Anmeldung geht es hier.
Dr. Frank Vogelsang / 23.04.2012
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