Der Umgang mit Gewalt - eine Herausforderung im Strafvollzug
9. Godesberger Fachtagung für haupt- und ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer von Inhaftierten im Strafvollzug
Nachdem 2006 ein junger Häftling in der Justizvollzugsanstalt Siegburg durch einen Mitgefangenen ermordet wurde, ist Gewalt im Strafvollzug ein Thema, das öffentlich Beachtung findet. Gewalt in verschiedenen Formen und Ausprägungen hat es im Strafvollzug immer schon gegeben. Die Inhaftierung und der Freiheitsentzug selbst sind rechtlich legitimierte Sanktionen, die nach einer Straftat verhängt werden. Für die Inhaftierten bedeuten sie Zwang, Einschränkung und Unterordnung. Insofern ist das Klima im Justizvollzug oft rau und potentiell gewalttätig. Die Veranstaltung will daher auch der Frage nachgehen, inwieweit das System selbst zur Gewaltentwicklung beiträgt. Im Bereich der Wirtschaft und Politik ist die Konfliktforschung seit langem um Methoden und Lösungsansätze bemüht. Gibt es Vergleichbares für den Vollzug? Wie gehen die Behörden mit Gewalt um, welche Maßnahmen werden ergriffen und wie steht es mit therapeutischen Interventionen?
Tagungsleitung
Jörgen Klußmann M.A.
Studienleiter
Tel.: +49/(0)228/9523-204
Mail an Jörgen Klußmann
Tagungssekretariat
Thorgit Stephan
Erreichbarkeit: Mo. – Fr. 9.00 – 13.00 Uhr
Tel.: +49/(0)228/9523-205
Mail an Thorgit Stephan
Praktische Hinweise
Tagungsnummer: 15/2012. Bitte bei Ihrer Anmeldung angeben!
Tagungskosten inklusive Verpflegung und Übernachtung: 70,00 Euro.
Hinweis:
Die Teilnahme von ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuern wird durch die Evangelische Kirche im Rheinland (EKiR) gefördert und ist für diese Personengruppe kostenfrei.
Das ausführliche Programm ist am Schluss dieses Artikels zum Download bereit gestellt. Zur Online-Anmeldung geht es hier.
Jörgen Klußmann M.A. / 13.04.2012
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