Evangelische Akademie im Rheinland

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Filmszene. Copyright: dasweisseband.x-verleih.de/
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Kooperation mit dem Kinopolis Bonn 

Das weiße Band

Am Montag, 1. Februar 2010, zeigt die Evangelische Akademie im Rheinland in Kooperation mit der Filmkritikerin Clara Maria Schellhoss und dem Kinopolis Bonn-Bad Godesberg den vor wenigen Tagen mit dem Golden Globe prämierten Film "Das weiße Band".

Vor wenigen Tagen hat der Film "Das weiße Band" nach der Goldenen Palme von Cannes eine weitere bedeutende Auszeichnung erhalten: Als bester ausländischer Film wurde ihm der Golden Globe verliehen, neben dem Oscar die höchste Auszeichnung, die Hollywood zu vergeben hat.

Film und Gespsräch im Kinopolis Bonn - Bad Godesberg

Wir laden Sie jetzt ein, mit diesem Film Bekanntschaft zu machen. Dazu gibt ein Kinoabend Gelegenheit, der am Montag, 1. Februar 2010, um 20.15 Uhr im Kinopolis Bonn-Bad Godesberg, Moltkestr. 7-9, stattfindet. Der Abend ist eine Kooperation zwischen der Akademie und dem Kinopolis Bonn. Im Anschluss an die Filmvorführung ist Gelegenheit zum Gedankenaustausch. Die Moderation des Abends hat die Filmkritikerin Clara Maria Schellhoss.

Das weiße Band - eine Geschichte aus dem protestantischen Norden Deutschlands vor dem Ersten Weltkrieg

"Das weiße Band", dieser Schwarz-Weiß-Film des deutsch-österreichischen Regisseurs Michael Haneke, führt uns zurück in die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg, in ein Dorf im protestantischen Norden Deutschlands. Er erzählt die Geschichte des vom Dorflehrer geleiteten Schul- und Kirchenchors, die Geschichte seiner kindlichen und jugendlichen Sänger und ihrer Familien: Gutsherr, Pfarrer, Gutsverwalter, Hebamme, Arzt, Bauern – ein Querschnitt eben. Seltsame Unfälle passieren und nehmen nach und nach den Charakter ritueller Bestrafungen an. Der Dorflehrer beginnt die Ereignisse zu hinterfragen: Wer steckt dahinter?

... und zugleich ein Lehrstück über ein gesellschaftliches Klima, das Radikalismus ermöglicht

Diese deutsche Kindergeschichte - so der Untertitel - zeigt, wie der Nährboden für den Nationalsozialismus bereitet wurde und weist zugleich darüber hinaus:
„Ideologie ist eine verabsolutierte Idee. Überall, wo es Unterdrückung, Demütigung, Unglück und Leid gibt, ist der Boden bereitet für jede Art von Ideologie. Deshalb ist ‚Das weiße Band‘ auch nicht als Film über den deutschen Faschismus zu verstehen. Es geht um ein gesellschaftliches Klima, das den Radikalismus ermöglicht. Das ist die Grundidee“, so Regisseur Haneke.

Bitte reservieren Sie Ihren Karten direkt beim Kinopolis

Wir laden Sie herzlich ein, mit uns über diesen Film ins Gespräch zu kommen.

Für Kartenvorverkauf und Kartenreservierungen wenden Sie sich bitte direkt an das Kinopolis:

Tel.: 0228 83008-3 oder www.kinopolis.de/godesberg.

Mehr Informationen zum Film gibt es hier.

 


hbl 25.01.2010


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