Evangelische Akademie im Rheinland

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Deutschland-Repräsentanten der US-Republikaner und US-Demokraten 

Bush geht - was kommt?

(Bonn, 17.6.2008) Mögliche Perspektiven der US-Außenpolitik nach den Präsidentschaftswahlen im November 2008 thematisiert eine Tagung der Evangelischen Akademie im Rheinland am kommenden Wochenende (20./ 21. Juni 2008):

„Eine neue Chance für den Multilateralismus? Die Außenpolitik der Vereinigten Staaten nach George W. Bush".
 
Am Samstagvormittag (21.6., 11.00 Uhr bis 12.30 Uhr) äußern sich Repräsentanten der Auslandsvertretungen von Republikanern und Demokraten (Republican bzw. Democrats Abroad Germany) zu den Präsidentschaftskandidaten John McCain und Barack Obama, zu deren Wahlprogramm und ihrer jeweiligen außenpolitischen Ausrichtung. Für die Republikaner übernimmt diese Aufgabe deren Sprecher Eric Staal, für die Demokraten einer ihrer Vertreter in Deutschland, Jared Sonnicksen.
 
Als Gastreferent aus den USA nimmt Professor Dr. Mark Burrows an der Tagung teil. Burrows lehrt an der Andover Newton Theological School/USA und ist Pfarrer der United Church of Christ (UCC), der auch Präsidentschaftskandidat Barack Obama angehört. Er wird sich zu der Rolle der Kirchen in der US-amerikanischen Politik äußern (Freitag, 20.6., 19.00 Uhr)..
 
Weitere Referate kommen von Dr. Patrick Keller, Konrad-Adenauer-Stiftung ("Künftige Herausforderungen – Welche Aufgaben warten auf den nächsten US-Präsidenten?", 21.6., 9.00 Uhr), Janka Jöertel, Institut für Sicherheitspolitik der Universität Kiel ("Die US-Außenpolitik nach dem 11. September 2001; 20.6., 15.45 Uhr), Thomas Weiler von der Deutschen Gesellschaft für Vereinte Nationen, Landesverband Nordrhein-Westfalen ("Die UN-Politik der Vereinigten Staaten von Amerika"; 20.6., 16.30 Uhr), und Wolfgang Tönnesmann von der Atlantischen Akademie Rheinland-Pfalz.
 
Studienleiter Jörgen Klußmann konnte den Landesverband Nordrhein-Westfalen der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen als Kooperationspartner für die Tagung gewinnen. „Mit der Präsidentschaftswahl im November 2008 endet nicht nur die Ära Bush, sondern möglicherweise auch das neokonservative Experiment, das  Amerikas Binneninteressen Priorität vor allem anderen einräumte“, so Klußmann. "Vor diesem Hintergrund wollen wir uns mit den Handlungsoptionen nach der Wahl und deren Bedeutung für die internationale Zusammenarbeit beschäftigen."
 
Journalistinnen und Journalisten sind zu den Vorträgen herzlich eingeladen.
Die Teilnahme ist kostenlos. Voranmeldung erbeten.
Das ausführliche Programm finden Sie am Schluss des Artikels zum Download.
 
Kontakt:
Hella Blum
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Evangelische Akademie im Rheinland
Haus der Begegnung
Mandelbaumweg 2
53177 Bonn
Tel.: 0228 9523 208
Mail

hbl 17.06.2008


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