III. Forum Neuroethik an der Evangelischen Akademie im Rheinland
Bewusstsein und Geist – nur Hirngespinste?
(Bonn, 14.1.2009) Das Verhältnis zwischen Gehirn und Bewusstsein steht am 23./24. Januar 2009 im Mittelpunkt des diesjährigen interdisziplinären Forums Neuroethik an der Evangelischen Akademie im Rheinland.
Die Tagung, die auf breite öffentliche Resonanz stößt, findet statt in Kooperation mit der Klinik für Epileptologie, Universität Bonn.
„Die wachsenden Erkenntnisse der Neurowissenschaften werfen grundlegende Fragen zu Existenz und Rolle des Bewusstseins auf“, so Akademiedirektor Dr. Frank Vogelsang, der gemeinsam mit Dr. Christian Hoppe von der Klinik für Epileptologie das Forum 2007 initiiert hat. "Wir müssen uns fragen, ob das Bewusstsein, ob Seele und Geist eine eigenständige Größe sind oder ob die ihnen zugeschriebenen Phänomene lediglich Begleiterscheinungen der physiologischen Abläufe in unserem Gehirn sind“, so Vogelsang weiter.
Aus der Alltagserfahrung wissen wir: Unser Bewusstsein kann auf materiellem Wege manipuliert werden, z.B. durch Anästhesie, Tiefenhirnstimulation, Drogen oder Psychopharmaka. Was bedeutet diese Abhängigkeit von biochemischen Hirnprozessen für eine philosophische und theologische Einschätzung des Bewusstseins und für unsere Sicht von Seele und Geist?
Beiträge zu diesem Fragenkreis kommen von Neurologen, Anästhesisten, Psychiatern und Psychotherapeuten ebenso wie von Philosophen und Theologen.
So wird u. a. der Professor Dr. THOMAS SCHLAEPFER von der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie an der Universität Bonn am Samstagvormittag einen Einblick geben in „Elektrische Tiefenhirn-Stimulation bei psychiatrischen Erkrankungen“. Schlaepfer leitet an der Universität eine Arbeitsgruppe, die über Stimulationsverfahren bei schweren, therapieresistenten Depressionen forscht. „Bewusstsein und Gehirn – Eine philosophische Annäherung“ versucht der Philosophie-Professor Dr. ANSGAR BECKERMANN, Universität Bielefeld, am Samstagnachmittag. Beckermann ist einer der Hauptvertreter der Philosophie des Geistes, in deren Zentrum Verhältnis und Wechselwirkung zwischen physischen und mentalen Zuständen steht.
Alle Referentinnen und Referenten und das ausführliche Programm der Tagung finden Sie hier: http://www.ekir.de/akademie/akademie_index_Forum_Neuroethik.php
Die Teilnahme an der Tagung oder an einzelnen Referaten ist für Journalistinnen und Journalisten kostenlos. Gerne vermitteln wir Ihnen auch Interviews mit den Referentinnen und Referenten.
Um Voranmeldung wird gebeten.
Kontakt:
Hella Blum
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Evangelische Akademie im Rheinland
Mandelbaumweg 2
53177 Bonn
Tel.: 0228 9523 208
Mail an Hella Blum
„Die wachsenden Erkenntnisse der Neurowissenschaften werfen grundlegende Fragen zu Existenz und Rolle des Bewusstseins auf“, so Akademiedirektor Dr. Frank Vogelsang, der gemeinsam mit Dr. Christian Hoppe von der Klinik für Epileptologie das Forum 2007 initiiert hat. "Wir müssen uns fragen, ob das Bewusstsein, ob Seele und Geist eine eigenständige Größe sind oder ob die ihnen zugeschriebenen Phänomene lediglich Begleiterscheinungen der physiologischen Abläufe in unserem Gehirn sind“, so Vogelsang weiter.
Aus der Alltagserfahrung wissen wir: Unser Bewusstsein kann auf materiellem Wege manipuliert werden, z.B. durch Anästhesie, Tiefenhirnstimulation, Drogen oder Psychopharmaka. Was bedeutet diese Abhängigkeit von biochemischen Hirnprozessen für eine philosophische und theologische Einschätzung des Bewusstseins und für unsere Sicht von Seele und Geist?
Beiträge zu diesem Fragenkreis kommen von Neurologen, Anästhesisten, Psychiatern und Psychotherapeuten ebenso wie von Philosophen und Theologen.
So wird u. a. der Professor Dr. THOMAS SCHLAEPFER von der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie an der Universität Bonn am Samstagvormittag einen Einblick geben in „Elektrische Tiefenhirn-Stimulation bei psychiatrischen Erkrankungen“. Schlaepfer leitet an der Universität eine Arbeitsgruppe, die über Stimulationsverfahren bei schweren, therapieresistenten Depressionen forscht. „Bewusstsein und Gehirn – Eine philosophische Annäherung“ versucht der Philosophie-Professor Dr. ANSGAR BECKERMANN, Universität Bielefeld, am Samstagnachmittag. Beckermann ist einer der Hauptvertreter der Philosophie des Geistes, in deren Zentrum Verhältnis und Wechselwirkung zwischen physischen und mentalen Zuständen steht.
Alle Referentinnen und Referenten und das ausführliche Programm der Tagung finden Sie hier: http://www.ekir.de/akademie/akademie_index_Forum_Neuroethik.php
Die Teilnahme an der Tagung oder an einzelnen Referaten ist für Journalistinnen und Journalisten kostenlos. Gerne vermitteln wir Ihnen auch Interviews mit den Referentinnen und Referenten.
Um Voranmeldung wird gebeten.
Kontakt:
Hella Blum
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Evangelische Akademie im Rheinland
Mandelbaumweg 2
53177 Bonn
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hbl 14.01.2009
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