Christliches Menschenbild und Führungspraxis
Unternehmen glaubwürdig und authentisch führen
(Bonn, 21.4.2008) Wie kann unternehmerische Führung so gestaltet werden, dass Entscheidungsträger wahrhaftig bleiben?
Wie handele ich als Chefin oder als Chef so, dass ich im Einklang mit meinen eigenen Überzeugungen bleibe und für Mitarbeitende, Geschäftspartner und Geldgeber ein verlässliches Gegenüber bin? Wie kann mir der christliche Glaube dabei helfen, Rollenerwartung und Authentizität in Übereinstimmung zu bringen, so dass ich meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter glaubwürdig führen kann?
Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Tagung „Glaubwürdigkeit. Christliches Menschenbild und authentische Führungspraxis“, die am 25./26. April 2008 in der Evangelischen Akademie im Rheinland stattfindet. Annähernd 50 Tagungsteilnehmerinnen und –teilnehmer, die meisten von ihnen Leitungsverantwortliche in der freien Wirtschaft und in gemeinnützigen Einrichtungen, wollen sich mit den Grundsätzen authentischer Führungspraxis auseinandersetzen und sie für ihren Betriebsalltag fruchtbar machen.
Die Referenten der Tagung werden weniger die jüngsten Beispiele des moralischen Scheiterns von prominenten Unternehmenslenkern in den Blick nehmen, dafür aber die personale Beziehung zwischen Unternehmerinnen und Unternehmern und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in das Zentrum rücken. „Authentische Führung will Wege aufzeigen, die es möglich machen, so zu handeln, dass die eigenen Überzeugungen nicht verletzt werden, gleichzeitig aber auch die Ziele und Interessen des Unternehmens berücksichtigt werden“, umreißt Landespfarrer und Studienleiter Peter Mörbel das Anliegen der Tagung. Eine besondere Rolle werde dem biblischen Menschenbild zukommen, das die Vertrauensbeziehungen im Unternehmen um eine entscheidende Dimension erweitert. Die Bezugsgröße "Gott" in der Praxis des Leitungs- und Führungshandelns einmal nicht auszuklammern, sondern bewusst einzubeziehen, darin liege das Spannende dieses Ansatzes.
Als Projektpartner der Akademie hat Mörbel die Geschäftsführer zweier Unternehmensberatungen gewonnen, die selbst Theologen sind und sich mit dieser Fragestellung eingehend beschäftigt haben: Dr. Bertold Höcker von der iucunda consulting aus Kiel und Wolfgang Jacobs von der Kölner Unternehmensberatung Jacobs + Partner werden das von ihnen entwickelte Konzept der authentischen Personalführung präsentieren und zur Diskussion stellen.
„Konkret bezeichnet Authentizität die Haltung, immer wieder die richtige, zur jeweiligen Situation passende Balance zwischen Offenheit und Diplomatie, zwischen persönlicher Überzeugung und situationsgerechter Angemessenheit in der konkreten Umgebung zu finden“, charakterisiert Höcker das Konzept. So stehe die Fähigkeit authentisch zu führen in engem Bezug zu der Auseinandersetzung sowohl mit den eigenen als auch mit den vom Unternehmen praktizierten Werten.
Weitere Referate kommen vom Vorstandssprecher der Kaiserswerther Diakonie, Matthias Dargel („Glaubwürdigkeitsmanagement? Strukturelle und kulturelle Aspekte erfolgreicher Führung“), Torsten Nicolaisen, iucunda consulting („Methoden und Aufgaben der Persönlichkeitsentwicklung“), und Professor Dr. Heribert W. Gärtner, seit 1994 Professor für Management und Organisationspsychologie im Fachbereich Gesundheitswesen an der Katholischen Fachhochschule Nordrhein-Westfalen („Dilemma-Management mit dem Evangelium?“).
Journalisten sind zur Berichterstattung willkommen. Das ausführliche Programm ist hier abrufbar.
Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Tagung „Glaubwürdigkeit. Christliches Menschenbild und authentische Führungspraxis“, die am 25./26. April 2008 in der Evangelischen Akademie im Rheinland stattfindet. Annähernd 50 Tagungsteilnehmerinnen und –teilnehmer, die meisten von ihnen Leitungsverantwortliche in der freien Wirtschaft und in gemeinnützigen Einrichtungen, wollen sich mit den Grundsätzen authentischer Führungspraxis auseinandersetzen und sie für ihren Betriebsalltag fruchtbar machen.
Die Referenten der Tagung werden weniger die jüngsten Beispiele des moralischen Scheiterns von prominenten Unternehmenslenkern in den Blick nehmen, dafür aber die personale Beziehung zwischen Unternehmerinnen und Unternehmern und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in das Zentrum rücken. „Authentische Führung will Wege aufzeigen, die es möglich machen, so zu handeln, dass die eigenen Überzeugungen nicht verletzt werden, gleichzeitig aber auch die Ziele und Interessen des Unternehmens berücksichtigt werden“, umreißt Landespfarrer und Studienleiter Peter Mörbel das Anliegen der Tagung. Eine besondere Rolle werde dem biblischen Menschenbild zukommen, das die Vertrauensbeziehungen im Unternehmen um eine entscheidende Dimension erweitert. Die Bezugsgröße "Gott" in der Praxis des Leitungs- und Führungshandelns einmal nicht auszuklammern, sondern bewusst einzubeziehen, darin liege das Spannende dieses Ansatzes.
Als Projektpartner der Akademie hat Mörbel die Geschäftsführer zweier Unternehmensberatungen gewonnen, die selbst Theologen sind und sich mit dieser Fragestellung eingehend beschäftigt haben: Dr. Bertold Höcker von der iucunda consulting aus Kiel und Wolfgang Jacobs von der Kölner Unternehmensberatung Jacobs + Partner werden das von ihnen entwickelte Konzept der authentischen Personalführung präsentieren und zur Diskussion stellen.
„Konkret bezeichnet Authentizität die Haltung, immer wieder die richtige, zur jeweiligen Situation passende Balance zwischen Offenheit und Diplomatie, zwischen persönlicher Überzeugung und situationsgerechter Angemessenheit in der konkreten Umgebung zu finden“, charakterisiert Höcker das Konzept. So stehe die Fähigkeit authentisch zu führen in engem Bezug zu der Auseinandersetzung sowohl mit den eigenen als auch mit den vom Unternehmen praktizierten Werten.
Weitere Referate kommen vom Vorstandssprecher der Kaiserswerther Diakonie, Matthias Dargel („Glaubwürdigkeitsmanagement? Strukturelle und kulturelle Aspekte erfolgreicher Führung“), Torsten Nicolaisen, iucunda consulting („Methoden und Aufgaben der Persönlichkeitsentwicklung“), und Professor Dr. Heribert W. Gärtner, seit 1994 Professor für Management und Organisationspsychologie im Fachbereich Gesundheitswesen an der Katholischen Fachhochschule Nordrhein-Westfalen („Dilemma-Management mit dem Evangelium?“).
Journalisten sind zur Berichterstattung willkommen. Das ausführliche Programm ist hier abrufbar.
Kontakt:
Hella Blum
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Evangelische Akademie im Rehinland
Haus der Begegnung
Mandelbaumweg 2
53177 Bonn
Tel.: 0228 9523 208
Fax: 0228 9523 250
hbl 21.04.2008
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