13. Mai 2005
"Ein gerechter Friede ist möglich": Studientag in der Akademie
Zu einem Studientag zur Vorstellung und Diskussion der Argumentationshilfe zur Friedensarbeit der Evangelischen Kirche im Rheinland laden Akademie und Abteilung III der Landeskirche ein.Die von der Evangelischen Kirche im Rheinland herausgegebene Argumentationshilfe zur Friedensarbeit "Ein gerechter Friede ist möglich" informiert über neuere Entwicklungen und legt zu deren Bewertung das ökumenisch akzeptierte Leitbild des "gerechten Friedens" zugrunde.
Die Argumentationshilfe beginnt bewusst mit einer theologischen Grundlegung. Wichtige Debatten zu Gewalt und Frieden werden auf den Punkt der aktuellen Auseinandersetzung gebracht und unter das Motto gestellt: "Wenn du den Frieden willst, bereite den Frieden vor".
Aus Anlass der Veröffentlichung der Argumentationshilfe lädt die Evangelische Akademie zu einem friedensethischen Studientag ein. Ziel des gemeinsamen Nachdenkens ist es, vier weiterführende Fragen der friedensethischen Diskussion und der Friedenspolitik zu bearbeiten:
- Sind wir auf dem Weg zu einer ökumenischen Friedensethik?
- Was bedeutet der „gerechte Friede“ für die kommende Friedensdenkschrift der EKD?
- Welche Rolle spielt Friedensethik in der kirchlichen Ausbildung und Qualifizierung?
- Wie beeinflusst christliche Friedensethik die Politik?
Herzlich eingeladen sind alle friedensethisch Interessierten, insbesondere die Mitglieder von thematisch angesprochenen Ausschüssen, Instituten und Einrichtungen der Evangelischen Kirche im Rheinland, anderer Landeskirchen, der Ökumene in Deutschland sowie Akteure der Friedenspädagogik, der Netze und der Basisgruppen.
Das ausführliche Programm steht Ihnen hier zum Download zur Verfügung.
Bibliographische Angaben:
Ein gerechter Friede ist möglich.
Argumentationshilfe zur Friedensarbeit,
hrsg. von Ulrich Frey unter Mitwirkung von Christine Busch, Erika Meier, Horst Scheffler, Reinhard Schmeer und Werner Ulrich, Düsseldorf 2005.
Zu beziehen über:
Evangelische Kirche im Rheinland, Landeskirchenamt, Hans-Böckler-Str. 7, 40476 Düsseldorf.
Zum Download finden Sie die Broschüre hier.
Jörgen Klussmann 31.03.2006
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