Über unseren Auftrag
Akademiekonzeption
Den Neuanfang in Bonn hat das Team der Akademie dazu genutzt, gemeinsam mit dem Kuratorium eine Konzeption für die zukünftige Ausrichtung der Akademiearbeit zu erarbeiten, die im Herbst 2005 von der Kirchenleitung verabschiedet wurde.Elemente der Akademiekonzeption
1. Das Selbstverständnis der Akademie
Die Akademie als landeskirchliche Einrichtung der Evangelischen Kirche im Rheinland sieht ihre Aufgabe in der Ausgestaltung eines für Kirche und Gesellschaft offenen und zukunftsweisenden Dialogs. Dieser Dialog hat seine Wurzeln in der Tradition von Reformation und Aufklärung. Er will zentrale christliche Aussagen in Bezug setzen zu den Herausforderungen, vor denen die Gesellschaft im Allgemeinen und die Kirche im Besonderen stehen. Dabei konzentriert sich die Akademiearbeit auf fünf zentrale Themenfelder:
- Wirtschaft und sozialer Wandel
- Politik
- Wissenschaft
- Kultur
- interreligiöser und interkultureller Dialog.
Im Team der Akademie arbeiten fünf Tagungsleitende. Sie betreuen je eines der vorgestellten Themenfelder. Sie halten Kontakte zu wichtigen Organisationen und Ansprechpartnern in ihrem Arbeitsbereich, bauen Netzwerke zwischen Kirche und Gesellschaft auf und gestalten Tagungen zu zentralen und aktuellen Themen ihres Themenfeldes.
Die Arbeitsstruktur der Akademie veranschaulicht die folgende Skizze:

Erläuterung:
FV = Dr. Frank Vogelsang; SHLL = Prof. Dr. Sung-Hee Lee-Linke; PM = Pfarrer Peter Mörbel; AKQ = Anne Kathrin Quaas; JK = Jörgen Klußmann.
Grafische Umsetzung: Art work shop, Düsseldorf
Durch die Arbeit der Akademie soll der Dialog der Kirche mit wichtigen gesellschaftlichen Bereichen gestärkt und verstetigt werden.Von der Arbeit der Akademie sollen Impulse ausgehen, die sowohl gesellschaftliche als auch kirchliche Debatten bereichern. Eine konsequente und intensive Öffentlichkeitsarbeit ist deshalb ein wichtiger Bestandteil der Akademiearbeit.
hbl 16.12.2005
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