Gemeinsame Presseerklärung von BICC und Evangelischer Akademie im Rheinland
Studientag der Evangelischen Akademie im Rheinland zum Friedensgutachten 2006
Schwerpunkt liegt auf entwicklungspolitischen FragestellungenDie Diskussion wird drei Themenfelder des Friedensgutachtens aufgreifen:
- Krisenprävention und Friedensförderung in der deutschen Entwicklungspolitik
- Europäische Einwanderungspolitik - An den Grenzen des Gleichheitsversprechens
- Fairer Handel - Ein Beitrag für mehr globale Gerechtigkeit.
Vorgetragen werden die Thesen zu den einzelnen Bereichen von Autoren des diesjährigen Friedensgutachtens, von Angelika Spelten, Institut für Entwicklung und Frieden der Universität Duisburg (INEF), Dr. Sabine Mannitz, Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HFSK) und Dr. Stefan Wilhelmy, Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FEST).
Aus entwicklungspolitischer Sicht kommentieren Vertreter des Evangelischen Entwicklungsdienstes (EED), des Bonner Instituts für Migrationsforschung und Interkulturelles Lernen (BIM), der Evangelischen Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn und des BICC die von den Autoren vorgetragenen Ergebnisse.
"Das Friedensgutachten zieht Bilanz, pointiert Ergebnisse und formuliert Empfehlungen für die friedens- und sicherheitspolitische Praxis in Deutschland und Europa", betont Peter J. Croll, Direktor des BICC. Insofern erhoffen sich die Veranstalter eine rege und konstruktive Diskussion.
Die Teilnahme von Journalisten am Studientag oder an einzelnen Diskussionsrunden ist
kostenlos.
Kontakt:Hella Blum
Evangelische Akademie im Rheinland - Haus der Begegnung
Mandelbaumweg 2, 53177 Bonn
Tel.: 0228 9523-208, E-Mail: hella.blum@akademie.ekir.de
www.ev-akademie-rheinland.de
Susanne Heinke
BICC
An der Elisabethkirche 25, 53113 Bonn
Tel.: 0228/911 96 44, E-Mail: heinke@bicc.de
www.bicc.de
Hintergrund:
Das Friedensgutachten ist das gemeinsame Jahrbuch der fünf wissenschaftlichen Institute für Friedens- und Konfliktforschung in Deutschland. Es erscheint im Auftrag des Instituts für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg ( IFSH ), der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung ( HSFK ), des Bonn International Center for Conversion ( BICC ), des Instituts für Entwicklung und Frieden der Universität Duisburg- Essen ( INEF ) und der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft ( FEST ). In 2006 befasst sich das Friedensgutachten mit den Machtasymmetrien im internationalen System, ökonomischen und sozialen Ungerechtigkeiten, Zerfallsprozessen in Staaten und Gesellschaften sowie der internationalen Waffen- und Rüstungskonkurrenz. Diskutiert werden Konzepte wie die Erweiterung des Sicherheitsbegriffs, die robuste Ausbreitung von Demokratie und Menschenrechten und neue Einsatzdoktrinen des Militärs.
hbl 12.10.2006
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