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Tagung 12, 27. - 29.03.2009 - Themenfeld Christlich-Jüdischer Dialog

"Wer die Tora tut, wird gerechtfertigt werden" (Römer 2, 13)

Was spricht gegen Werkgerechtigkeit?

In Kooperation mit dem Studienkreis „Kirche und Israel“ der Evangelischen Kirche im Rheinland und der Evangelischen Kirche von Westfalen

Welchen Stellenwert hat ethisch gutes Handeln im Verhältnis des Gläubigen zu Gott? Der Reformator Luther wandte sich gegen eine aus guten Taten erwachsende „Werkgerechtigkeit“, Rechtfertigung geschehe nur durch die Gnade Gottes („Sola gratia“).

Die diesjährige Tagung in Kooperation mit dem Studienkreis „Kirche und Israel“ untersucht den aus der lutherischen Theologie abgeleiteten Begriff der Werkgerechtigkeit sowohl aus christlicher als auch aus jüdischer Sicht. Die Beiträge beschäftigen sich mit den folgenden Fragen:

  • Die Tora und die Werkgerechtigkeit
  • Kritik der Werkgerechtigkeit und guten Werke bei Paulus und in der Paulusauslegung
  • Luthers Paulus-Exegese unter Berücksichtigung des Judentums.

Zur Tagung gehört auch die gemeinsame Lektüre von Abschnitten des Römerbriefs in Verbindung zu rabbinischen Texten. Dabei wird das Verhältnis zwischen  Tora und  Werkgerechtigkeit in den paulinischen Schriften neu beleuchtet. Daraus folgend sollen die antisemitischen Auslegungen im Christentum verdeutlicht und darüber hinaus korrigiert werden.

Tagungsleitung:
Professor Dr. Sung-Hee Lee-Linke
Studienleiterin
Tel.: +49/(0)228/95 23-206
Mail an Prof. Dr. Sung-Hee Lee-Linke

Tagungssekretariat:
Claudia Hüttenbach
Kernzeiten:
Mo. - Do. 10.00 – 15.30 Uhr
Fr. 10.00 – 13.30 Uhr
Tel.: +49/(0)228/95 23-207
Mail an Claudia Hüttenbach

zur Anmeldung


Sung-Hee Lee-Linke 07.12.2008


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