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Tagung Nr. 37, 22.10.2008 - Themenfeld Politik, Bildung

Evangelisches Wirtschaftspolitisches Forum

Universität der Zukunft - Profitcenter statt Bildungsstätte?

Ein Streitgespräch zu Fragen der Bildungsgerechtigkeit und zur Universalität der Universität

Wem schadet und wem nützt eine Hochschule, die sich künftig als Wirtschaftsunternehmen im Wettbewerb versteht?

Die deutschen Hochschulen durchlaufen zur Zeit eine Veränderung, die umfangreicher und radikaler ist als alles, was seit Wilhelm von Humboldts Universitätsre-form vor 200 Jahren geschehen ist. Legt man freilich an die  gegenwärtige ökonomiegetriebene Hochschulreform das sozialethische Kriterium der Bildungsgerechtigkeit an, entzünden sich daran eine Reihe von Fragen:

Was bleibt übrig von der „universalen“ Persönlichkeitsbildung, wenn Fachbereiche, deren Forschung und Lehre nicht unmittelbar in klingender Münze aufgewogen werden können, vom Campus verdrängt werden?
Wie frei sind Forschung und Lehre, wenn private Unternehmen sich als Geldgeber engagieren?
Können sich angesichts kräftiger Studiengebühren künftig nur noch Kinder reicher Eltern ein Studium leisten?
Sind ausländische Studierende noch erwünscht oder drücken sie das Leistungsniveau, ist zudem ihre Einstiegsförderung zu teuer? 
Wie viel  sozialstaatliche Bildungspolitik darf man künftig noch erwarten?
Und wie soll Chancengerechtigkeit im „Akademischen Kapitalismus“ (DIE ZEIT) aussehen?

Diese und andere Fragen zur veränderten Hochschulfinanzierung stehen im Mittelpunkt einer Expertenrunde, zu der der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Nikolaus Schneider, Vertreter aus Wirtschaft, Universität, Bildungspolitik und Kirchen nach Düsseldorf einlädt.

Außentagung
Düsseldorf, 10.00 bis 14.00 Uhr

Tagungsleitung:
Landespfarrer Peter Mörbel
Studienleiter
Tel.: +49/(0)2 28/95 23 202
Mail an Peter Mörbel

Tagungssekretariat:
Petra Büssemeier
Mo. - Mi. 8.30 - 15.30 Uhr, Do. 8.30 - 12.30 Uhr
Tel.: +49/(0)2 28/95 23 203
Mail an Petra Büssemeier


zur Anmeldung


Peter Mörbel 28.06.2008


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