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Tagung Nr. 42, 7. - 9. 11.2008 - Themenfeld Theologie und Naturwissenschaften

Ist wahr, was wir wahrnehmen?

Zum Verhältnis von Ästhetik und Theologie

In Kooperation mit der Kirchlichen Hochschule Wuppertal

Die Worte Wahrnehmen und Wahrheit sind etymologisch eng miteinander verwandt. Das ist kein Zufall. Wir messen unserer sinnlichen Wahrnehmung eine hohe Bedeutung für unser Realitätsverständnis zu, auch wenn wir wissen, dass es vielfältige Täuschungen und Verzerrungen geben kann. Was hat aber die theologische Wahrheit mit der Wahrnehmung zu tun?

Die Tagung geht von der These aus, dass die sinnliche Wahrnehmung einen unverzichtbaren Anteil auch an der religiösen Erkenntnis hat. 

Die Neurowissenschaften bieten heute einen erweiterten Zugang zu den Prozessen der Wahrnehmung. Welche Rolle kann ein Konzept von Wahrnehmung, das über die naturwissenschaftliche Beschreibung der Sinneswahrnehmung hinaus geht und etwa auch ästhetische Formen der Kunst aufnimmt, in der Theologie spielen? Ist nicht diese Komponente des christlichen Glaubens bislang im Protestantismus zu kurz gekommen?

Tagungsleitung:
Dr. Frank Vogelsang
Akademiedirektor
Tel.: +49/(0)2 28/95 23 200
Mail an Dr. Frank Vogelsang

Tagungssekretariat:
Margit Korsch
Tel.: +49/(0)2 28/95 23 201
Mail an Margit Korsch

 

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Frank Vogelsang 10.09.2008


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