07-2007/ 09. - 11. Februar 2007
Das Menschenbild - Buddhanatur oder Sünder?
Die Erzählkunst im Neuen Testament und im Lotos-Sutra - Christentum und Buddhismus in Europa IV
In Kooperation mit der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW) und der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland (KAH)
Die verschiedenen religiösen Traditionen beziehen sich in ihren heiligen Schriften an vielen Stellen auf ähnliche Motive. Daran knüpfen sie jeweils ihre eigene Botschaft und erzählen ihre eigenen Geschichten. Oft ist dies auch mit erstaunlichen Neuinterpretationen verbunden. Bekannt ist, dass im Koran viele Traditionen aus der hebräischen und griechischen Bibel zu finden sind. Aber auch die Schriften des Buddhismus haben viele Elemente mit der Bibel gemeinsam.
Ein sehr schönes Beispiel ist die Geschichte des „verlorenen Sohnes“ im Neuen Testament (Lukas 15) und im 4. Kapitel des Lotos-Sutra, der wichtigsten Schrift des ostasiatischen Mahayana-Buddhismus. Jedoch sind nicht nur diese Gemeinsamkeiten in der Motivwahl Thema der Tagung. Darüber hinaus werden wir allgemein einen Blick werfen auf die reiche erzählende Tradition im Buddhismus, auf die Dialoge des Buddha mit seinen Gesprächspartnern, auf die Geschichten aus seinem „früheren Leben“, auf andere Textarten wie z. B. Lieder und Hymnen.
Immer wieder geht es bei dieser Betrachtung um den Menschen, um das Bild des Menschen im Buddhismus und um seine Erlösungsmöglichkeiten, um seine Buddhanatur und schließlich um die Frage: Wo liegen die Möglichkeiten des Menschen, wo liegen seine Grenzen? Hat seine Sündhaftigkeit, ein wichtiger Bestandteil des christlichen Glaubens, im buddhistischen Menschenbild einen Platz? Wir wollen nach Vergleichbarem und zugleich nach dem jeweiligen Profil in Christentum und Buddhismus fragen.
Zu dem Beginn der Tagung besuchen wir die Ausstellung „Angkor – Göttliches Erbe Kambodschas“ in der KAH, Bonn. Dort wird die Akademie anschließend auch ein Abendforum zum Tagungsthema für die interessierte Öffentlichkeit anbieten.
Die verschiedenen religiösen Traditionen beziehen sich in ihren heiligen Schriften an vielen Stellen auf ähnliche Motive. Daran knüpfen sie jeweils ihre eigene Botschaft und erzählen ihre eigenen Geschichten. Oft ist dies auch mit erstaunlichen Neuinterpretationen verbunden. Bekannt ist, dass im Koran viele Traditionen aus der hebräischen und griechischen Bibel zu finden sind. Aber auch die Schriften des Buddhismus haben viele Elemente mit der Bibel gemeinsam.
Ein sehr schönes Beispiel ist die Geschichte des „verlorenen Sohnes“ im Neuen Testament (Lukas 15) und im 4. Kapitel des Lotos-Sutra, der wichtigsten Schrift des ostasiatischen Mahayana-Buddhismus. Jedoch sind nicht nur diese Gemeinsamkeiten in der Motivwahl Thema der Tagung. Darüber hinaus werden wir allgemein einen Blick werfen auf die reiche erzählende Tradition im Buddhismus, auf die Dialoge des Buddha mit seinen Gesprächspartnern, auf die Geschichten aus seinem „früheren Leben“, auf andere Textarten wie z. B. Lieder und Hymnen.
Immer wieder geht es bei dieser Betrachtung um den Menschen, um das Bild des Menschen im Buddhismus und um seine Erlösungsmöglichkeiten, um seine Buddhanatur und schließlich um die Frage: Wo liegen die Möglichkeiten des Menschen, wo liegen seine Grenzen? Hat seine Sündhaftigkeit, ein wichtiger Bestandteil des christlichen Glaubens, im buddhistischen Menschenbild einen Platz? Wir wollen nach Vergleichbarem und zugleich nach dem jeweiligen Profil in Christentum und Buddhismus fragen.
Zu dem Beginn der Tagung besuchen wir die Ausstellung „Angkor – Göttliches Erbe Kambodschas“ in der KAH, Bonn. Dort wird die Akademie anschließend auch ein Abendforum zum Tagungsthema für die interessierte Öffentlichkeit anbieten.
Sung-Hee Lee-Linke 21.12.2006
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