06-2007/ 09. - 10. Februar 2007
Sabbatjahr 2007: Gerechte Finanzbeziehungen zwischen Nord und Süd als Herausforderung für Christen und Kirchen
In Kooperation mit erlassjahr.de und dem Evangelischen Entwicklungsdienst (eed)
Im Gefolge der Erlaßjahr2000-Kampagne haben die Regierungen des Nordens den ärmsten Ländern der Welt einen großen Teil ihrer Schulden erlassen. Gleichwohl ist die Verschuldung als strukturelles Problem bestehen geblieben, und viele Länder sind erst gar nicht in den Genuss eines Erlasses gekommen. Das alttestamentliche Erlassjahr (3. Mose 25,10), auf das sich die Kampagne um den Kölner Gipfel 1999 berufen hat, war indes nicht als einmaliger (Gnaden-)Akt geplant.
Vielmehr sollte es in der damaligen alttestamentlichen Agrargesellschaft Schuldner und Gläubiger durch die Einrichtung periodischer Schuldenerlasse schützen. Darüber hinaus sollte durch die Rückgabe des Ackerlandes als Lebensgrundlage ein Neuanfang ermöglicht werden.
Christen und Kirchen in Nord und Süd nehmen deshalb erneut den biblischen Impuls auf. Zusammen mit Jubilee-Bewegungen in Nordamerika und im Süden des Globus gehen wir auf der Tagung aktuellen Handlungsoptionen im Hinblick auf eine Veränderung des globalen Finanzsystems nach: Welche Forderungen des Nordens an den Süden sind tragbar? Welche sind überhaupt legitim? Welche Mechanismen und Verfahren können für einen gerechten Interessenausgleich sorgen?
Diese Fragen sind auch von Bedeutung für den G-8-Gipfel, den Deutschland im Sommer 2007 ausrichtet.
Vielmehr sollte es in der damaligen alttestamentlichen Agrargesellschaft Schuldner und Gläubiger durch die Einrichtung periodischer Schuldenerlasse schützen. Darüber hinaus sollte durch die Rückgabe des Ackerlandes als Lebensgrundlage ein Neuanfang ermöglicht werden.
Christen und Kirchen in Nord und Süd nehmen deshalb erneut den biblischen Impuls auf. Zusammen mit Jubilee-Bewegungen in Nordamerika und im Süden des Globus gehen wir auf der Tagung aktuellen Handlungsoptionen im Hinblick auf eine Veränderung des globalen Finanzsystems nach: Welche Forderungen des Nordens an den Süden sind tragbar? Welche sind überhaupt legitim? Welche Mechanismen und Verfahren können für einen gerechten Interessenausgleich sorgen?
Diese Fragen sind auch von Bedeutung für den G-8-Gipfel, den Deutschland im Sommer 2007 ausrichtet.
Tagungsleitung:
Jörgen Klußmann M.A.
Tel.: +49(0)2 28/95 23 204
joergen.klussmann@akademie.ekir.de
Tagungssekretariat:
Barbara Vellrath
Mo. – Do. 8.30 – 14.00 Uhr, Fr. 8.30 – 13.30 Uhr
Tel.: +49(0)2 28/95 23 205
barbara.vellrath@akademie.ekir.de
Jörgen Klussmann 21.12.2006
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