09-2006/ 10. - 12. März 2006
Europas islamisches Erbe
Auf Spurensuche in Architektur, Philosophie und Sprache
Die Zahl der in Europa lebenden Muslime wächst. De facto sind sie nach den Christen die größte Religionsgemeinschaft. Viele der Muslime, die ursprünglich als Migranten hauptsächlich aus der Türkei und Nordafrika kamen, haben sich inzwischen dauerhaft eingerichtet. Sie haben Europa auch deswegen als ihren Lebensmittelpunkt gewählt, weil sie die hier gewährten Freiheiten in Anspruch nehmen wollen und sich für ihre Kinder eine bessere
Zukunft erhoffen.
Nach den Ereignissen des 11. Septembers, dem andauernden Irakkrieg und den weiteren Anschlägen in Madrid und London tun sich die Aufnahmegesellschaften noch schwerer, Muslime in ihrer Mitte willkommen zu heißen. Dabei wird oft darauf verwiesen, dass der Islam ein Fremdkörper in einem christlich-jüdisch geprägten Europa sei. Aber Europa hat auch ein reiches islamisches Erbe, das heute jedoch vielfach vergessen ist. Ob in den arabischen Übersetzungen und Kommentaren der antiken Philosophen, ob in den Einflüssen in der Musik und in der Architektur oder in dem Lehnwortschatz aus dem Arabischen: der Islam hat seine Spuren in Europa hinterlassen. Ihnen nachzuspüren ist das Thema der Tagung. Unter Beteiligung bekannter Wissenschaftler wie dem ausgewiesenen Islamspezialisten Professor Gernot Rotter, Hamburg, und dem Leiter des Zentrums für Türkeistudien, Professor Faruk Sen, garantiert sie spannende Einblicke in einen noch weitgehend unbeachteten Teil der europäischen Geschichte.
Der christlich-islamische Dialog ist ein Themenschwerpunkt der Evangelischen Akademie im Rheinland. Die bisher zu diesem Thema angebotenen Tagungen haben sich mit aktuellen Fragestellungen beschäftigt. Jetzt wird die gemeinsame Geschichte im Vordergrund stehen, denn nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Zukunft gestalten.
Zukunft erhoffen.
Nach den Ereignissen des 11. Septembers, dem andauernden Irakkrieg und den weiteren Anschlägen in Madrid und London tun sich die Aufnahmegesellschaften noch schwerer, Muslime in ihrer Mitte willkommen zu heißen. Dabei wird oft darauf verwiesen, dass der Islam ein Fremdkörper in einem christlich-jüdisch geprägten Europa sei. Aber Europa hat auch ein reiches islamisches Erbe, das heute jedoch vielfach vergessen ist. Ob in den arabischen Übersetzungen und Kommentaren der antiken Philosophen, ob in den Einflüssen in der Musik und in der Architektur oder in dem Lehnwortschatz aus dem Arabischen: der Islam hat seine Spuren in Europa hinterlassen. Ihnen nachzuspüren ist das Thema der Tagung. Unter Beteiligung bekannter Wissenschaftler wie dem ausgewiesenen Islamspezialisten Professor Gernot Rotter, Hamburg, und dem Leiter des Zentrums für Türkeistudien, Professor Faruk Sen, garantiert sie spannende Einblicke in einen noch weitgehend unbeachteten Teil der europäischen Geschichte.
Der christlich-islamische Dialog ist ein Themenschwerpunkt der Evangelischen Akademie im Rheinland. Die bisher zu diesem Thema angebotenen Tagungen haben sich mit aktuellen Fragestellungen beschäftigt. Jetzt wird die gemeinsame Geschichte im Vordergrund stehen, denn nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Zukunft gestalten.
Tagungsleitung:
Jörgen Klußmann M.A.
Tel.: +49(0)2 28/95 23 204
joergen.klussmann@akademie.ekir.de
Tagungssekretariat:
Barbara Vellrath
Mo. - Do. 8.30 - 14.00 Uhr, Fr. 8.30 - 13.30 Uhr
Tel.: +49(0)2 28/95 23 205
barbara.vellrath@akademie.ekir.de
Jörgen Klußmann 13.12.2005
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